1. "Ersteigere-Mich!" Ich Will Sex!


    Datum: 11.06.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... ging ran.
    
    „Jaaa... hallo? Hier ist Vivienne...", sagte ich zaghaft und spürte, wie augenblicklich mein Herz zu hämmern begann.
    
    „Ja, hallo, hier ist Robert!"
    
    „Hey, schön, dass du dich meldest...", versuchte ich eine süß klingende Stimme durchs Handy zu schicken, damit er meine Nervosität nicht bemerkte. „Unser Timing hat prima funktioniert!"
    
    „Ja, stimmt.", hörte ich eine gelassene, ruhige Stimme. Robert klang, als sei er gerade aufgestanden. Das schien bloß so, denn immerhin war es Mittag und die Sonne stand hoch und heiß am blauen Sommerhimmel.
    
    „Wie geht´s dir?", fragte ich, um die Stimmung zu lockern.
    
    „Danke, gut. Und selbst?"
    
    „Auch gut, danke. Hab gerade Mittagspause, weißt du?" Ich strich mir eine Haarsträhne hinters Ohr, während ich telefonierte und langsam voranspazierte.
    
    „Na, das hört sich doch mal gut an!", meinte er in einem lässigen, befürwortenden Tonfall, als wäre es die absolute Notwendigkeit des Menschen, eine wohlverdiente Pause zu machen.
    
    „Erstmal Glückwunsch, dass du meine Auktion ersteigern konntest.", gratulierte ich ihn, weil ich ihn nicht sofort mit meiner Adresse überrumpeln wollte.
    
    „Ja, das war knapp!"
    
    „Freust du dich denn schon?", wollte ich überflüssigerweise wissen.
    
    „Und wie!"
    
    „Du magst also..." Ich senkte die Lautstärke meiner Stimme, weil die vorbeilaufenden Passanten nicht mitbekommen sollten, was ich redete. „...tagelang getragene Nylonsöckchen in Sneakers?"
    
    „Na, klar...", raunte er. „Sonst hätte ich nicht ...
    ... geboten.", klang es völlig ehrlich, gepaart mit einer unüberhörbaren Vorfreude.
    
    „Prima, dann werden wir kommenden Samstag Spaß haben, nicht wahr?" Ich lenkte das Gespräch auf das Wesentliche, denn es ging immerhin darum, dass ich ihm meine Adresse verraten musste, damit es überhaupt zu unserem Treffen kommen konnte.
    
    „Das werden wir, Vivienne.", sagte er und es klang, als würde er tagtäglich nichts anders tun, als sich mit jungen Frauen zu verabreden.
    
    „Super, dann muss ich dir ja noch sagen, wo du mich finden kannst. Hast du was zu schreiben bereit?"
    
    „Hab ich, kannst loslegen."
    
    „Schmales Gässchen 4. In Pantusch.", sagte ich und fühlte mich etwas unwohl dabei, dass ich einem wildfremden Mann meine Anschrift durchgab, den ich noch nie zuvor gesehen hatte. Aber so lief es nun einmal. Es ging nicht anders.
    
    Und nun war der Tag gekommen, an dem ich sowas eigentlich nie tun wollte!
    
    Robert wiederholte langsam meine Adresse, während er mitschrieb. „Und wo darf ich klingeln?", wollte er wissen.
    
    Ich nannte ihm meinen Nachnamen.
    
    Nun wusste er auch komplett wie ich hieß.
    
    Es war schon ein komisches Gefühl, aber ich versuchte meine ständigen Bedenken beiseite zu werfen.
    
    „Okaaay...", gab er gedehnt von sich. „Wann darf ich genau bei dir sein?" Er klang charmant.
    
    „Ähm... sagen wir gegen 11 Uhr?"
    
    „Ist in Ordnung, Vivienne. Dann sagen wir mal bis Samstag, okay?"
    
    „Gern. Freu mich schon."
    
    Robert lachte total sympathisch. „Und ich mich erst!"
    
    „Prima, ...
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