-
Henriette und Martin Teil 04
Datum: 09.07.2024, Kategorien: Betagt,
... den Lautsprecher an!". Er antwortete: "Ja, dann warte mal.", und Henny und ich hörten ihn: "Roswitha!", rufen. Von ferne hörten wir: "Ja, was ist denn?". Und wieder meinen Vater: "Ja, komm' mal, Martin ist dran und anscheinend will er uns was sagen.". Henny und ich schauten uns an und gaben uns einen kurzen Kuss. Und dann: "Ja, Martin! Was gibt's denn?", wollte Papa wissen. In der Zwischenzeit war auch Mama da, und sagte: "Hallo Martin!" und sie fügte auch an: "Was gibt's denn wichtiges?". Ich sagte: "Hi Mama! Kann Papa zwei Stühle aus der Küche holen, damit ihr euch drauf setzen könnt?". "Was ist denn los?", wollte meine Mutter augenblicklich wissen. "Ja, kann Papa mal Stühle holen? Dann erzähl' ich euch das schon.", sagte ich! Dann hörten wir meine Mutter sagen: "Hol' schnell mal zwei Stühle aus der Küche!". anscheinend war Papa nicht so schnell wie Mama das wollte, denn sie fügte fast sofort an: "Na los doch! Schnell!". Anscheinend hatte sie Papa den Hörer abgenommen, denn fast augenblicklich sagte sie zu mir: "Martin! Was ist denn los!". Henny und ich grinsten uns an und ich sagte in aller Ruhe: "Gemach, Mama! Beruhig' Dich! Lass' erst einmal Papa mit den Stühlen wieder da sein und setzt Euch erst einmal!". Dann hörte ich im Hintergrund, wie Papa mit den Stühlen ankam, sie zurecht stellte und, dass das Mama nicht schnell genug ging. Sie kramte dann noch etwas und schliesslich meinte sie: "Wir sitzen!". Ich sagte nur: "Ich ...
... heirate!". Stille! Plötzlich kam vom Mama: "Wieso?", "Weshalb?" und "Warum?". Da sagte ich: "Jetzt bin ich aber enttäuscht! Wollt ihr mir nicht gratulieren?", und zwinkerte Henny zu. "Ja...! Ja...! Ähemmm, ja klar!", kam von ihr stotternd. "Herzlichen Glückwunsch, mein Sohn!", kam von Papa, und, "Deine Mutter ist etwas überrascht. Und ich ehrlich gesagt, ich auch! Aber egal! Herzlichen Glückwunsch!", meinte er. Und: "Ja, herzlichen Glückwunsch, Martin!", kam endlich von meiner Mutter: "Ich war nur etwas überrascht. Tut mir leid!", fügte sie an. "Erzähl doch mal, wir wussten ja gar nichts!", sagte sie. Und dann erzählte ich: Das ich vor einigen Wochen noch keine Ahnung hatte, obwohl ich eine Frau kennengelernt hatte, sie etwas älter als ich sei, und sie mich heute gefragt habe, ob ich sie heiraten wolle. Und so nebenbei liess ich durchblicken, dass sie eine "gute Partie" sei. Ausserdem erwähnte ich, ganz kurz und so nebenbei, dass sie wohl vor mir sterben würde und sie in ihren letzten Jahren einen lieben Mann an ihrer Seite haben möchte und ich deshalb vorläufig mein Studium unterbrechen werde. Das schockierte sie zwar, aber sie fanden, dass das ein feiner Zug von mir sei. Ob ich mir auch über die Konsequenzen im klaren sei, mussten sie allerdings noch anfügen. Jedenfalls machten wir für in drei Wochen einen Termin aus, zu dem wir zu ihnen kommen würden um sie der Familie vorzustellen. Meine Eltern freuten sich, ihre zukünftige Schwiegertochter kennen zu ...