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Gut Jaspis (Teil 02)
Datum: 12.09.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen,
Ich machte mich daran, die letzten Regale und Schubladen meines Zimmers auszumisten und noch einige Kartons weiter zu bestücken. Ich hatte mir im Vorhinein vorgenommen, kurzen Prozess mit vielen Dingen zu machen und nur die wichtigsten, mir am Herzen liegenden Gegenstände in die Umzugskartons, die ich mitnehmen würde, einzuräumen. Irgendwann war ich an einem sehr ungeliebten Ort angelangt. In meinem Zimmer gab es in einer hinteren Ecke eine Tür, hinter der sich eine Art kleine Abstellkammer befand. Dort hatte ich im Laufe der Jahre immer mal wieder Sachen angehäuft, bei denen ich nicht wusste, was ich damit anfangen sollte, oder Gegenstände deponiert, die ich aktuell nicht benutzte, es aber nicht übers Herz gebracht hatte, mich von ihnen zu trennen. Da ich wusste, welches Chaos darin herrschte und wie schwer es mir dennoch fallen würde, mich von gewissen Dingen zu verabschieden, hatte ich das Sichten und Ausmisten dieser Rumpelkammer die ganze Zeit vor mir hergeschoben. Dabei war ich mir insgeheim sicher, dass ich, ohne dass eine nähere Betrachtung notwendig gewesen wäre, alles getrost dem Müll hätte überlassen können. Schließlich konnte ich mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal etwas aus der Abstellkammer wirklich benötigt und aufgrund dessen hervorgeholt hatte. Also entschied ich mich für eine Kompromisslösung. Die in den Regalen verstauten Gegenstände wollte ich mit meinen Augen kurz überfliegen. Sollte ich dabei nichts Relevantes entdecken, wollte ich ...
... alles, ohne zu zögern, im Müll versenken. In der Mitte des Raumes gab es allerdings noch vier große Kisten, in denen ebenfalls unsortiert alle möglichen Dinge gelandet waren. Da der Inhalt der Kisten, anders als der der Regale, nicht offensichtlich zu erkennen war, beschloss ich, diese zumindest etwas genauer zu sichten, um auszuschließen, dass ich dort Sachen gelagert hatte, die ich über die Jahre vergessen hatte, aber vielleicht dennoch behalten wollte. Ich machte mich, wenn auch unmotiviert, ans Werk und meine Vermutung, dass die Sachen in den Regalen allesamt im Müll landen würden, bestätigte sich nach einer kurzen, oberflächlichen Prüfung. Ich nahm mir daraufhin die ersten Kisten vor und abgesehen von alten Fotoalben, ein bis zwei Kuscheltieren aus Säuglingszeiten und einer filigranen Goldkette mit einem Anhänger in Form eines schönen, rundgeschliffenen, echten Opals, wurde ich auch hier nicht fündig, sodass ich den restlichen Inhalt der Kisten ebenfalls entsorgte. Ich betrachtete erneut den Schmuck, auf den ich gestoßen war. Als meine Oma mir die Kette schenkte, war ich noch recht klein und konnte nicht viel damit anfangen. So wirklich schön fand ich sie damals vermutlich auch nicht, sonst wäre sie vermutlich nicht in den Untiefen der Abstellkammer gelandet. Doch jetzt dachte ich ganz anders darüber. Ich fand großen Gefallen an dem schönen, bunt funkelnden Edelstein, der je nach Lichteinfall immer wieder sein Äußeres leicht zu verändern schien und neue farbliche ...