1. Gut Jaspis (Teil 02)


    Datum: 12.09.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... Stallbursche!"
    
    Mein eigenes Herz hämmerte wie verrückt als ich das Lesen der Textzeilen beendet hatte. Ich war so erleichtert, dass er geantwortet hatte und sich ebenfalls mit mir treffen wollte. Mehr noch als das. Denn die Worte, die er wählte, klangen ausgesprochen vielversprechend. Meine Antwort ließ nicht lange auf sich warten, da ich mir bereits im Vorhinein, für den Idealfall, welcher nun glücklicherweise eingetreten war, schon den perfekten Ort für unser Wiedersehen überlegt hatte.
    
    Es handelte sich um einen auf einer verlassenen Lichtung befindlichen Jagdhochsitz. Diesen hatte ich einmal bei einem meiner unzähligen Ausritte ausfindig gemacht und festgestellt, dass er scheinbar nicht abgeschlossen und somit frei zugänglich war. Die Lichtung lag inmitten eines wunderschönen Mischwaldes auf einer Anhöhe. Von dort aus hatte man, sofern man sich durch einen weiteren, dicht bewachsenen Pfad kämpfte, welcher an einem nicht allzu steilen Hang endete, ebenso einen atemberaubenden Blick über die Stadt. Das absolute Highlight war jedoch ein Bach mit kristallklarem Wasser, welcher am unteren Ende des Hangs entlanglief.
    
    Doch auch der geschätzt 6 Meter hohe, aus dunklem Holz gefertigte, überdachte Hochsitz machte diesen Ort für mich so besonders. Ich weiß noch, dass ich mir damals ausgemalt hatte, wie romantisch und gleichzeitig aufregend es wohl wäre, dort drinnen Sex zu haben, was ohne Probleme möglich sein musste, da das Gebilde meinem Augenmaß nach, mindestens Platz ...
    ... für 3-4 Personen bot. Ich stellte mir automatisch vor, wie viele Menschen dort wohl schon lustvolle Nächte zu zweit verbracht haben mochten. Von da an hatte ich jedes weitere Mal, wenn ich dort vorbeiritt, ein ausgeprägtes Kopfkino, was dazu führte, dass es unter mir im Sattel bedenklich feucht wurde.
    
    Die Örtlichkeit war zwar einsam und verlassen, jedoch nicht zu weit ab vom Schuss. Man konnte ihn problemlos erreichen, wenn man sein Auto auf einem in der Nähe liegenden Wanderparkplatz abstellte und von dort aus noch ungefähr 10 Minuten einem Trampelpfad quer durch den Wald folgte. Wie ein aufgeregtes Kind, kurz vor Heiligabend, schickte ich ihm folgende Nachricht, wobei ich mich extrem zusammenreißen musste, möglichst locker zu klingen, da ich nicht zu viel von den eigentlich in mir brodelnden Gefühlen preisgeben wollte: „Prima, ich freue mich ebenfalls! Kennst du den alten Wanderparkplatz am Trungenbacher Forst? Dort treffen wir uns um 19:00 Uhr. Vielleicht kannst du ja etwas zum Knabbern mitbringen? Um den Rest kümmere ich mich. Bis morgen Abend, fühl dich gedrückt! -- Lilly"
    
    Vorsichtshalber ließ ich ihm noch die Koordinaten des Parkplatzes zukommen, damit auch nichts mehr schiefgehen konnte. Ich überflog noch einmal schnell meine Nachricht an ihn und musste über mein Schlusswort schmunzeln, da ich mir vorstellte, dass es, wenn es nach meiner Vagina ginge, auch gut und gerne anstatt „fühl dich gedrückt!", „fühl dich gefickt!" hätte heißen können.
    
    Ich stopfte mir mein ...
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