1. Gut Jaspis (Teil 02)


    Datum: 12.09.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... man für mich zusammengestellt, um mir das Eingewöhnen ein wenig zu erleichtern. Ich hatte wirklich unheimliches Glück, durch meinen hervorragenden Abschluss und Empfehlungen meiner Dozenten, diese Stelle ergattert zu haben. Einige meiner Mitstudierenden, freuten sich zwar einerseits für mich, konnten andererseits allerdings auch mehr schlecht als recht verbergen, dass sie einen gewissen Neid hegten, da dort sonst nur die fähigsten und erfahrensten Tierheilpraktiker und Tierphysiotherapeuten des Landes die Chance auf eine Mitarbeit erhielten.
    
    Es handelte sich in Fachkreisen sozusagen um die Charité der Tierheilkunde, nur eben nicht in Form eines riesigen Krankenhauskomplexes, sondern als moderne Praxis, welche mitten auf dem ebenfalls landesweit bekannten Gutshof „Jaspis" lag. Wer es dort hingeschafft, sich dort bewiesen und somit einen Namen gemacht hatte, verdiente nicht nur ausgesprochen gutes Geld, sondern hatte auch großartige Zukunftsaussichten, da es hieß, dass man danach so ziemlich überall als Arbeitskraft unterkommen konnte (sofern man die Stelle überhaupt aufgeben wollte) und keine größeren Probleme haben würde, falls man Ambitionen hegte, sich mit einer eigenen Praxis selbstständig machen zu wollen. Ich war mir meinem unverschämten Glück mehr als bewusst und konnte es meinen Kommilitonen somit nicht mal verübeln, dass sie mir gegenüber ein wenig missgünstig auftraten.
    
    Denn wer sich für diesen Beruf entschied, wusste bereits vorher, dass es sich um eine sehr ...
    ... spezielle Abzweigung der Tiermedizin handelte, auf die bei weitem nicht jeder zurückgriff und es somit nicht gerade einfach war, sich gegen die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt durchzusetzen und sich ein Standbein aufzubauen. Gut Jaspis an sich war ein hochmodernes, sehr elitäres, aber auch alteingesessenes Gestüt, welches sich vorwiegend auf die Zucht und zugleich auf die Ausbildung ambitionierter Turnierreiter spezialisiert hatte. Vorwiegend hatten dort ausgesprochen gut betuchte Menschen ihre Pferde eingestallt, da ein Platz dort sehr kostspielig war und es sich um ein vollumfängliches rundum -- sorglos -- Paket für Mensch und natürlich in erster Linie das Tier handelte. In den Kosten für die Unterbringung des Pferdes war absolut alles enthalten, was man sich vorstellen und wünschen konnte.
    
    Neben dem Pflegen und Instandhalten der Anlage mit allen benötigten Gerätschaften, waren auch sämtliche Stallarbeiten, wie das Misten der Boxen und Ausführen der Pferde auf die ausladenden Weidenflächen enthalten. Außerdem gab es eine speziell auf das individuelle Tier ausgerichtete Futterverpflegung, hauseigene Hufschmiede und Tierärzte, es wurde von herausragenden und erfahrenen Trainern Reitunterricht in allen erdenklichen Stilen und Disziplinen angeboten und auch das komplette Leistungsangebot meines baldigen Arbeitgebers, der Praxis für Tiernaturheilkunde, Tierpsychologie und Tierphysiotherapie wurde zu einem deutlich günstigeren Preis als üblich angeboten und konnte jeder Zeit ...
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