1. Gut Jaspis (Teil 02)


    Datum: 12.09.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... Masturbationseinlage im Badezimmer, die sich allerdings mehr als gelohnt hatte, hatte mir dennoch den Rest meiner Kräfte gekostet.
    
    Ich schaltete meine Nachttischlampe aus, schloss die Augen und fiel innerhalb weniger Minuten in einen tiefen, traumlosen Schlaf. Irgendwann schreckte ich, mit dem Gefühl verschlafen zu haben, hoch. Vollkommen verwirrt und schlaftrunken brauchte mein Gehirn einen Moment, um zu realisieren, dass der Wecker noch gar nicht geklingelt hatte. Auch die dunkle Nacht, welche ich durch einen geöffneten Spalt meines Fensters erblicken konnte, bestätigte mir, dass der Morgen noch nicht annähernd herangebrochen war. Ich warf einen Blick auf mein Handydisplay, welches mir verriet, dass es 1:45 Uhr in der Nacht waren. Stöhnend legte ich mein Smartphone wieder weg, zog mir die Decke über den Kopf und versuchte wieder einzuschlafen. Vergeblich.
    
    Ungefähr eine Stunde lang probierte ich verschiedenste Liegepositionen aus, wendete sowohl mein Kissen als auch die Decke, um die kühle Seite genießen zu können und versuchte krampfhaft, an für mich einschläfernde Dinge wie Algebra, das Geräusch eines Formel 1 Autos oder den neuesten Klatsch über die Kardashians zu denken (ja, sogar Schäfchen zählen hatte ich versucht). Doch es half alles nichts. Ich war so wach, als hätte ich mir kurz vor dem zu Bett gehen noch Kaffee und Energydrinks einverleibt. Je zwanghafter ich versuchte, wieder zurück in den Schlaf zu finden und mit jeder Minute, die es mir nicht gelang, ...
    ... damit erfolgreich zu sein, wurde ich wütender und somit noch wacher. Es war ein Teufelskreis.
    
    Also beschloss ich, dass es wohl das Beste war, mich ein wenig mit etwas Schönem abzulenken und vielleicht ein Buch zu lesen, um so wieder etwas müde zu werden. Dann kam mir zu meinem Verdruss in den Sinn, dass meine ganze Büchersammlung schon in verschiedensten Umzugskartons verpackt war, die ich auch bereits zugeklebt hatte. Deshalb entschied ich mich dazu, stattdessen auf meinen Laptop zurückzugreifen und dort ein bisschen Onlinezeitung zu lesen oder einfach ein wenig im Internet zu surfen. Allerdings war ich in diesem Moment ausgesprochen unkreativ und auf der automatisch vorgeschlagenen Newsfeed-Seite, wurden mir keine Artikel angeschlagen, die mich auch nur ansatzweise interessiert hätten.
    
    Genervt öffnete ich mein Mailpostfach, um einer unheimlich spannenden Aufgabe nachzugehen: Alte E-Mails auszusortieren und die, die ich behalten wollte, in thematisch passende Unterordner zu verschieben. Naja, halb so wild. Irgendwann musste auch so etwas ja mal angegangen werden. Als ich mir einen Überblick über die gelesenen Mails in meinem Posteingang verschaffte, konnte ich nicht anders, als noch einmal die finale Bestätigungsmail meines zukünftigen Arbeitgebers anzuklicken.
    
    Dort standen alle wichtigen Informationen nochmal zusammengefasst, eine Kopie meines Arbeitsvertrags war im Anhang hinterlegt und auch eine kleine Broschüre, über interessante Orte in der dortigen Umgebung, hatte ...
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