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Gut Jaspis (Teil 02)
Datum: 12.09.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... tiefer in Richtung des Waldes führte. Es ergab sich ein wunderschönes, durch die Sonne in diversen schillernden Farben funkelndes Bild, welches ich unbedingt festhalten wollte. Denn auch das würde mich hinterher an diesen mit Sicherheit ereignisreichen Abend zurückerinnern. Ich betätigte den Auslöser, nahm das Sofortbild entgegen und legte es auf der Picknickbank ab. Nach 2-3 Minuten des Wartens, war das Ergebnis deutlich zu erkennen. Ich war wirklich begeistert von der Qualität und dem ganz eigenen Charme, den das Foto mit sich brachte und wollte sogleich weiter fotografieren, als ich über mir plötzlich ein Knistern wahrnahm. Ich sah nach oben und erblickte einen Buntspecht, der sich problemlos in der Senkrechten an dem Stamm eines vor mir befindlichen Baumes festhielt. Der kleine Vogel war wie gemacht für meine nächste Fotografie. Langsam und möglichst leise, um das Tier nicht zu erschrecken, kletterte ich auf die Picknickbank, um eine bessere, erhöhte Position einnehmen zu können. Wie in Zeitlupe streckte ich mich so gut es ging und nahm den Specht ins Visier meiner Kamera. Ich verharrte noch einen Moment so, um keine falsche Bewegung zu machen und den richtigen Augenblick abzuwarten. Als der Vogel dann tatsächlich seinen Schnabel für sein allseits bekanntes Trommeln am Holz ansetzte, drückte ich schnell den Auslöser und fing diesen tollen Moment genau zum richtigen Zeitpunkt ein. Ich nahm, immer noch auf der Tischplatte der Picknickbank stehend, das Foto aus der ...
... Polaroidkamera entgegen und beobachtete, wie die chemische Reaktion einsetzte und mein Motiv allmählich Gestalt annahm. Der Vorgang faszinierte mich sehr und es machte mir großen Spaß, den direkten Erfolg bestaunen zu können, ohne auf ein Handydisplay zu gucken. Ich legte das Bild zu dem anderen auf den Tisch und richtete mich dann nochmal langsam auf, um den Specht bei seinem Treiben noch ein wenig beobachten zu können. Schon oft hatte ich bei Spaziergängen oder Ausritten das klopfende Geräusch wahrgenommen, doch noch nie hatte ich das Tier dabei in Aktion gesehen. Automatisch fragte ich mich, wie es sein konnte, dass ein Lebewesen zum einen den Schädel derartig schnell bewegen konnte und zum anderen scheinbar keine Kopfschmerzen davon bekam. Ich beschloss, diese Fragen bei Gelegenheit zu googlen. Plötzlich wurde ich aus meinen Gedanken gerissen, da ich hinter mir ebenfalls ein leises, knackendes Geräusch wahrnahm. Noch ehe ich mich umdrehen und auf ein Neues meine Kamera für ein neues, hoffentlich schönes Motiv zücken konnte, ertönte hinter mir eine mir unbekannte tiefe Stimme und sagte: „Wenn ich gewusst hätte, dass du jetzt unter die Ornithologen gegangen bist, hätte ich noch ein Fernglas für uns mitgebracht. Gerade wenn es anfängt zu dämmern, kann man hier im Wald mit etwas Glück bestimmt auch Eulen zu Gesicht bekommen!" Ich erschrak regelrecht zu Tode, machte ruckartig einen Satz nach hinten, wodurch ich das Gleichgewicht verlor und mit rudernden Armen rückwärts ...