1. Gut Jaspis (Teil 02)


    Datum: 12.09.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... von der Tischplatte fiel. Doch ich fiel nicht unsanft zu Boden, sondern wurde von festen Armen umschlossen und sachte auf meinen Füßen abgestellt. Mit einer schnellen Bewegung fuhr ich herum und noch ehe ich meinem Ärger aufgrund des Schreckens Luft machen konnte, erstarrte ich förmlich zu Eis. Vor mir stand niemand anderes, als Phil. Live und in Farbe, woraufhin mein Herz augenblicklich anfing zu rasen und ich mich in seinen warmen, tiefgrünen Augen verlor.
    
    Auch wenn er sich herangeschlichen und somit einen Moment länger Zeit hatte, sich auf unsere Begegnung vorzubereiten, verschlug es scheinbar auch ihm die Sprache. Wir standen uns einen weiteren Augenblick regungslos gegenüber, musterten einander beinahe fassungslos von Kopf bis Fuß. Dann war es Phil, welcher als erstes die Initiative ergriff, mich breit anstrahlte und seine Arme weit ausstreckte, um mich zu einer Umarmung einzuladen. Mein Gehirn setzte endlich wieder ein, sodass ich aus meiner Starre erwachte und ich mich, ohne noch einen weiteren Moment zu zögern, stürmisch in seine Arme schmiss.
    
    Er presste mich daraufhin ebenfalls fest an sich und so blieben wir einige Minuten einfach in unserer innigen Umarmung stehen und genossen die Nähe zum jeweils anderen. Phil streichelte liebevoll durch meine Haare, während ich mein Gesicht tief in seine Brust gedrückt hatte, seinen herben, köstlichen Geruch einsog und meine Hände hinter seinem Rücken fest verschränkt hielt. Zwischen meinen Beinen wurde es bedenklich ...
    ... feucht. Nach einer gefühlten Ewigkeit lösten wir uns dann voneinander. Ich warf erneut einen vollumfänglichen Blick auf mein Gegenüber und musste feststellen, dass er in Persona noch umwerfender aussah, als auf seinem Schnappschuss, den er mir am Morgen geschickt hatte.
    
    Er trug Sneakers, eine khakifarbene Shorts, ein weißes T-Shirt und hatte ebenfalls einen großen Rucksack auf den Rücken gespannt. Sein Gesicht sowie seine muskulösen Beine und Arme hatten schon gut Sonne getankt, sodass er rundum gesund und einfach unwiderstehlich aussah. Zu meiner Freude erblickte ich, dass ihn unsere Umarmung und mein Anblick anscheinend ähnlich begeistert hatten. Denn auf Höhe seines Schrittes präsentierte sich mir eine gut sichtbare und durchaus stattliche Ausbeulung.
    
    Als er meinen verzückten Blick auf seiner Körpermitte bemerkte, war er weder peinlich berührt, noch machte er Anstalten, seine Erregung in irgendeiner Weise zu verstecken. Stattdessen zuckte er mit den Achseln, grinste mich frech an und sagte: „Tja, ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich mich nicht mit jeder Faser meines Körpers freue, dich endlich zu sehen. Du hast mir dank deinem Bild heute Morgen keine ruhige Minute mehr gelassen, weshalb ich auch mehr als eine halbe Stunde zu früh bin, obwohl ich sonst die schlechte Angewohnheit besitze, auch gut und gerne mal 10 Minuten zu spät irgendwo aufzuschlagen. Außerdem ist das Foto nichts gegen das, was hier real vor mir steht!"
    
    Ich grinste vielsagend zurück und ...
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