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Gut Jaspis (Teil 02)
Datum: 12.09.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... zu schmälern. Diese einfühlsame, rücksichtsvolle und selbstlose Art, wohnte ihm auch damals, als ich ihn kennengelernt hatte schon inne. Da wir zu dieser Zeit schon einen engen Draht zueinander hatten und ihm unsere Abenteuer mit ziemlicher Sicherheit genauso zugesagt hatten, wie mir, konnte ich mir vorstellen, dass es damals nicht einfach für ihn gewesen war, dem Hof und somit auch mir fernzubleiben. Denn auch er wusste genauso gut, wie ich, dass es aufgrund meiner Erziehungsberechtigten fast unmöglich war, dass wir uns außerhalb des Reiterhofs regelmäßig hätten treffen können. Nichts desto trotz stellte er auch dahingehend seine eigenen Wünsche und Vorstellungen zurück und entschied sich dafür, Rücksicht auf die Gefühle seiner Mutter zu nehmen, für die es nach einer Erkrankung und dem damit einhergehenden Zwangsverkauf ihres Pferdes, zu schmerzhaft gewesen war, den Stall weiterhin aufzusuchen, da sie sonst mit dem Kapitel nicht richtig hätte abschließen können und es für sie so gewesen wäre, als wenn man ihr das, was sie vermutlich nie wieder haben konnte, jeden Tag aufs Neue unter die Nase gerieben hätte. Ich war damals sehr traurig darüber, konnte ihn jedoch trotzdem verstehen und bewunderte ihn für diesen Charakterzug, sodass ich nicht mal wirklich wütend darüber sein konnte, dass er das, was wir in gewisser Weise hatten und was vielleicht irgendwann noch daraus hätte werden können, mehr oder weniger von heute auf morgen aufgegeben hatte. Als Phil begann, von ...
... seinen Entwicklungen der letzten Jahre zu erzählen, war ich nicht weniger angetan und interessiert. Er hatte nach dem Abi Deutsch und Englisch auf Lehramt studiert, sein Bachelor, sowie sein Masterstudium bereits abgeschlossen und stand nun in den Startlöchern für sein zweijähriges Referendariat an einem Gymnasium in der nächstgrößeren Stadt. Sogar eine Zusage zur späteren Übernahme bei entsprechenden Leistungen hatte man ihm bereits zugesichert. Gegen Ende unserer gemeinsamen Zeit, als er kurz vor dem Abitur stand, hatte er neben der Schule etwas Geld dazuverdient, indem er anderen Schülern Nachhilfe in diversen Fächern gab, woran er großen Spaß hatte. Daher verwunderte es mich nun nicht, dass er auch beruflich den Weg der Lehre eingeschlagen hatte. Seine geduldige, einfühlsame, offene Art und der Hang dazu, anderen etwas Gutes tun zu wollen, würden ihn mit Sicherheit zu einem großartigen Lehrer machen, der bei den meisten Schülern beliebt sein dürfte. Ich freute mich jedenfalls wahnsinnig für ihn, denn er hatte es sich mehr als verdient. Phils Mutter ging es gesundheitlich wieder besser, allerdings war es ihr leider dennoch nicht möglich, dem Reitsport wieder nachzugehen. Auch ein Umzug in ein anderes, ebenerdiges Haus hatte angestanden, da sie Probleme mit dem Treppensteigen hatte und die Ärzte ihr prognostiziert hatten, dass dieser Umstand im Laufe der Zeit eher schlechter, als besser werden würde. Sie versuchte es sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten aber trotzdem so nett ...