1. Gut Jaspis (Teil 02)


    Datum: 12.09.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... dich in einem konfrontativen, angriffslustigen Ton darum gebeten, dass du uns einander vorstellst.
    
    Nachdem du brav Folge geleistet hattest und er mich einen Moment lang argwöhnisch und mit einem herablassenden Gesichtsausdruck gemustert hatte, bestand das weitere, ausgesprochen unangenehme Gespräch überwiegend darin, dass er provokante Äußerungen tätigte wie ‚ich dachte Reiterhöfe und Pferdekram sind eher die typischen Kleinmädchen-Träume, aber schön zu sehen, dass hier ein toleranter Umgang herrscht und auch junge Männer mit femininen Zügen offen integriert werden', was natürlich den Zweck hatte, mich als schwul darzustellen. In diesem Moment hätte ich ihm, nebenbei bemerkt, am liebsten süffisant aufs Brot geschmiert, dass ich so homosexuell nicht sein kann, in Anbetracht dessen, wie ich seine Tochter schon rangenommen habe. Jedenfalls hatten wir von Anfang an keinen guten Start miteinander und er hat mir unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass ich mich von dir fernhalten soll. Aber worauf ich eigentlich hinaus will, ist, dass es mich seit dieser Begegnung fast am geilsten an unseren Fickereien gemacht hat, zu wissen, dass Papi im Dreieck gesprungen wäre, wenn er von unseren sexuellen Zusammenkünften gewusst hätte."
    
    Nachdem Phil mit seiner langen Ansprache, bei welcher er mich die ganze Zeit über unverändert schonungslos durchgehämmert hatte, fertig war, durchzogen mich zwei sehr unterschiedliche Gefühle. Auf der einen Seite war ich über die Dinge, die er ...
    ... gesagt hatte und die Art, wie er über mich sprach, in gewisser Weise entrüstet und fragte mich, ob das wirklich alles nur ausgesprochen herber Dirty-Talk war, oder ob er, vor allem in Bezug auf meine Person, tatsächlich so empfand. Selbst hinsichtlich der Worte, die er für meinen Vater gefunden hatte, verspürte ich ein leichtes, nagendes Störgefühl, auch wenn mir bewusst war, dass er überwiegend nicht Unrecht mit dem hatte, was er von sich gab, ich seine Abneigung irgendwo verstehen konnte. Oft genug hatte ich mich schließlich selbst über Papas unerklärlich kontrollierende und feindselige Art geärgert und mir mein Leben in vielerlei Hinsicht anders vorgestellt.
    
    Aber er war immerhin mein Vater, den ich trotzdem liebte und der auch, abgesehen von seinen skurrilen, überzogenen Regeln und unschönen Verhaltensweisen, trotzdem genug für mich getan hatte. Auf der anderen Seite platzte ich jedoch wieder vor Erregung und war nicht dazu im Stande, gegen die dahingehenden eindeutigen Reaktionen meines Körpers anzugehen. Mit jedem weiteren ungehobelten Wort, welches er mir zugeflüstert hatte, erkannte ich ihn immer weniger wieder und steuerte gleichzeitig unter heftigem Zucken meiner Spalte, auf einen derartig intensiven Höhepunkt zu, der vermutlich all meine bisherigen Orgasmen übertrumpfen würde. Und genau so sollte es kommen. Phil drückte mich noch etwas fester gegen die Wand und hatte beinahe etwas animalisches an sich, als er mich mit einer Hand am Kinn packte und energisch ...