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Katjas Klofick
Datum: 20.09.2024, Kategorien: Betagt,
... dass es vorbei war, dass sie es überstanden hatte. Und dass sie gleich kommen würde. Schneller, als sie es wahrnahm, begann es in ihr zu zucken, sie warf unbewusst den Kopf weit in den Nacken, atmete heftig schniefend, weil sie durch die vollgeschodderte Nase kaum Luft bekam und musste den ganzen Schleim hastig herunterwürgen, damit sie den Mund aufreißen und schreien konnte, als die erste heftige Woge sie überrollte und ihr schwarz vor Augen wurde. Sie erwachte, heftig nach Luft ringend und noch immer von Krämpfen ihres Höhepunkts zuckend und zitternd. Sie zitterte, keuchte, war kaum in der Lage, sich zu bewegen, ihr ganzer Körper bebte und sie fühlte sich befreit. Es war vorbei, endlich! Müller war weg. Das war gut. Ihr Handy war mit ihm verschwunden. Das war weniger gut. Sie konnte sich gut vorstellen, dass er gerade von allem Sicherheitskopien machte, damit er sie erpressen konnte, ja niemandem zu erzählen, was er mit ihr auf der Herrentoilette auf Arbeit getrieben hatte. Dass er sie vergewaltigt und aufs Erniedrigendste benutzt hatte und sie jederzeit vor allen die sie kannte bloßstellen konnte. Und dass er sie jederzeit erneut erpressen konnte, wenn er das wollte. Katja weinte, während sie sich mühsam und wie erschlagen aufrappelte, sich hastig wieder anzog und ihre besudelte Kleidung und ihr Äußeres so gut wie möglich wieder in Ordnung brachte. Wieso, fragte sie sich. Warum hatte es ausgerechnet sie getroffen? Weshalb hatte er sie und nicht Nadin ausgewählt, die ja doch oben herum einiges mehr zu bieten hatte und sicher auch viel mehr Sex hatte als sie selber? Sah man ihr ihre Unterwürfigkeit und ihr fehlendes Selbstbewusstsein so deutlich an? Sie brauchte einige Zeit, bis sie sich wagte, die Tür nach draußen zu öffnen, um in jenes neue Leben zu treten, das sie vielleicht von nun an erwartete.