1. Ungewöhnliche Orte der Lust


    Datum: 10.11.2024, Kategorien: Sonstige,

    ... von mir zweckentfremdet worden. Von einem Eiswerk in der Nähe hatte ich mir Dutzende Blöcke Stangeneis besorgt, sie sorgfältig aufeinandergestapelt, um ihnen ein Aussehen zu geben, das an ein Iglu erinnerte. Danach hatte ich mehrmals Wasser darüber gekippt, um miteinander zu verschmelzen. Eine stundenlange Nachbehandlung mit einem Heißluftgebläse hatte es wunderbar durchsichtig werden lassen. Danach hatte ich darin eine Liegefläche geformt, mehrere Kunstfelle als Unterlage auf den Boden gelegt und darauf zwei daunengefüllte Decken gestapelt. Zum Abschluss wurden mehrere LED-Ketten installiert, die das Eis in den verschiedensten Farben beleuchteten. Es sah kitschig aus, aber genau das sollte es. Alles glänzte und leuchtete wie in einer Wunderwelt und Patrizia brauchte einige Sekunden, bis sie sich an den Anblick gewöhnt hatte.
    
    "Das muss viel Arbeit gemacht haben. Wie kommst du nur auf solche Sachen?"
    
    Ich schmunzelte sie an, lud sie mit einer Bewegung dazu ein, in das Eisgebäude einzutreten.
    
    "Fantasie für eine besondere Frau!", gab ich kurz und knapp an, lächelte dabei übers ganze Gesicht. Wie es aussah, hatte ich Patrizias Geschmack getroffen, sie überraschen können.
    
    "Ich kann es einfach nicht verstehen, dass du keine Freundin oder Frau hast. Bei der Mühe die du dir gibst, würde es für mehrere reichen!", erklärte sie und musste sich kurz bücken, um durch den niedrigen Eingang in das Innere zu kommen. Auch hier sah sie sich verwundert um, ließ die Umgebung auf ...
    ... sich wirken. Zum Schluss setzte sie sich auf die ausgebreiteten Decken und ließ sich nach hinten zurückkippen.
    
    "Ein kühles Getränk?", fragte ich sie und holte eine Flasche Sekt, die auf einem Eisblock gestanden hatte. Dazu nahm ich zwei Gläser, die ich daneben geparkt hatte.
    
    "Aber gerne doch. Es ist wunderschön!"
    
    Ich hatte die Beleuchtung konzipiert, dass sie nach einer Zeit synchron ihre Farbe wechselte. Sattes Rot wurde von Grün oder Blau abgewechselt und gaben dem Eis einen besonderen Zauber.
    
    Patrizia setzte sich auf, als ich ihr ein gefülltes Glas reichte, hatte glänzende Augen, die nicht wussten, wohin sie zuerst schauen sollten.
    
    Ich setzte mich neben sie und genoss die vollkommene Stille, die von dem Klingen unserer Gläser unterbrochen wurde, als sie vorsichtig gegeneinander schlugen.
    
    "Auf ein schönes Erlebnis!", flüsterte ich ihr in ein Ohr, während mein Atem deutlich sichtbar als weißer Dampf zwischen meinen Lippen hervorkam.
    
    Patrizia sah mich kurz an, nahm einen Schluck und zog wie verzaubert ihre Jacke aus. Danach schälte sie sich in großer Geschwindigkeit aus ihrer Bekleidung, um nicht lange zu frieren. Nackt schlüpfte sie unter die Decken und schüttelte sich kurz.
    
    "Brrrr, wenn es doch nicht so kalt wäre!", beschwerte sie sich mit einer belustigten Stimme, sah mich auffordernd an.
    
    "Nun junger Mann, wollen sie diese Frau nicht wärmen? Es würde ihr guttun!"
    
    Ohne zu zögern, begann ich mich zu entkleiden, stand dazu auf und präsentierte mich ...
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