1. Der Maler


    Datum: 13.02.2025, Kategorien: Verführung

    ... Nummer unter dem Vorwand, dass er mich über WhatsApp erreichen könne, wenn ich außer Haus wäre. Jetzt hatte er meine Handy-Nummer und ich auch bald seine. Und Marcus meldete sich.
    
    "Spätestens Mittwoch könnte ich fertig sein", lautete seine Mail.
    
    "Okay, Mittwoch 15.00 Uhr im Eiscafé ´Venezia`. Mit allen Unterlagen."
    
    Der Mittwoch wollte und wollte nicht kommen. Doch dann war es 15.00 Uhr und er wartete schon auf mich. Voller Begeisterung zeigte er mir das Buch für seine Nichte und es war wirklich wundervoll. Schade, dass ich nicht bei diesem Geburtstag mit dabei sein kann. Dann legte er mir das erste Bild aus der Sauna vor. Ich war geschockt. Das Bild vor ein paar Wochen war schon ein Traum, doch dieses übertraf alles. Diese Kleinigkeiten, diese Details, einfach nur Wahnsinn. Ich musste schlucken und die Augen wurden mir feucht. So schön, wie auf diesem Bild, hatte mich noch nicht einmal ein Fotograf getroffen.
    
    "Aber ich wollte doch ein Bild, wo wir Beide drauf sind", sagte ich mit zitternder Stimme. Er blätterte weiter und legte mir ein weiteres hin. Hier rutschte mir auf einmal heraus, "Marcus du bist ein Drecksack"! Bei mir erkannte man das allerkleinste Detail, ja man sah sogar, dass ich feucht war und der Herr hatte ein Handtuch über den Schoss. Meine Augen funkelten, ich weiß nicht ob vor Wut oder vor Begierde und Marcus lächelte. Er lächelte mich frech an und reichte mir noch ein Bild. Und jetzt stieg mir die Farbe ins Gesicht.
    
    "Auch wenn du das gewollt ...
    ... hättest, das habe ich nicht bei dir gemacht", stieß ich heraus, als ich dieses Foto sah. Wir saßen auf der Bank in der Sauna und küssten uns. Dabei hatte ich seinen erigierten Penis in der Hand. Jetzt erst bemerkte ich, dass ich Markus schon eine ganze Zeit lang duzte. "Es ist mir alles so verdammt peinlich, entschuldigen sie bitte." Weiter wusste ich nichts zu sagen.
    
    "Wir können ruhig beim DU bleiben", sagte er zu mir, "und auf Arbeit das SIE wäre auch angebracht. Mich hänselt man sowieso schon nur wegen meiner Malerei."
    
    "Deshalb brauchst du dich nicht zu schämen, deine Bilder sind so wunderschön, ausdrucksvoll ... und ich weiß nicht was ich noch dazu sagen soll, ich bin so gerührt." Dann gab ich ihn einen Kuss auf die Wange. "Für das Wochenende wünsche ich dir noch alles Gute und dass dein Buch bei deiner Nichte gut ankommt. Ich werde auch zum Kindergeburtstag sein. Die Tochter, von Yvonne, meiner besten Freundin hat auch Geburtstag und für das nächste Jahr, möchte ich jetzt schon ein Buch für sie, bei dir vorbestellen." Dann verabschiedeten wir uns voneinander. Den Rest der Woche sahen wir uns nicht, doch dann kam der Samstag.
    
    Ich ging frohen Mutes zum Geburtstag von Sindy und was mich dort erwartete haute mich um. Mein Lieblingsmaler saß mit einer kleinen Indianerbraut auf dem Schoss im Garten und erzählte ihr seine Geschichte. Ihre Augen strahlten und mir trieb es die Tränen in die Augen. So glücklich hatte ich bisher noch nie ein Kind gesehen. Die kleine Sindy ...
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