1. Schicksal eines Handlungsreisenden


    Datum: 17.03.2025, Kategorien: BDSM

    ... Halseisen entfernt wurde. Dann dirigierte ihn jemand eine Treppe hinauf, offensichtlich schmaler als die erste. Es ging um einige Ecken und durch einige Türen, dann sollte er stehen bleiben. Mit einem hallenden Klang schloss sich hinter ihm offenbar eine Gittertür. Die Augenbinde wurde ihm abgenommen und er blinzelte ins Licht. Das Licht kam aus einem hohen Fenster, etwa zehn Meter vor ihm. Dazwischen ein Gitter aus soliden, schwarzen Eisenstangen, die vom Boden bis zu der wohl vier Meter hohen Decke reichten. Vor ihm stand eine junge Frau, deren Gesicht durch eine schwarze Maske von der Stirn bis zur Nase verdeckt war. Hinter dem Gitter stand eine weitere Frau mit ebenso einer Maske.
    
    Er wurde mit dem Gesicht zur Wand gedreht, die Handfesseln wurden entfernt. „Bleib so stehen!" kommandierte sie. Er hörte ihre sich entfernenden Schritte, eine Tür fiel mit metallischem Klang ins Schloss. Die Stimme: „Jetzt kannst du dich umdrehen." Beide Frauen waren jetzt durch die Gitterstäbe von ihm getrennt. „Du kannst dich jetzt in Ruhe in deinem neuen Zuhause umsehen, vielleicht ruhst du dich auch ein bisschen aus, du wirst es brauchen." Damit verschwanden sie durch eine Tür. Er hörte wie der Schlüssel sich zweimal im Schloss drehte, dann war er allein.
    
    Joachim sah sich um. In einen großen Raum, fast ein Saal, war ein Käfig aus soliden Eisenstäben gebaut. Darin befand er sich. Alle Fenster und die Eingangstür waren außerhalb des Käfigs gelegen. In einer Ecke stand ein Bett, ein ...
    ... Tisch, Stühle und sogar ein Sessel. Ein abgeteilter Raum befand sich in dem Käfig, er sah hinein: Eine komplettes Bad. Es hätte ihn schlimmer treffen können. Für eine Entführung war dies eine Luxusvariante. Er hatte schon befürchtet, in einem Keller an ein Eisengestell gekettet zu werden und nichts als einen Eimer für die Notdurft zur Verfügung zu haben.
    
    Er wurde in seinen Betrachtungen unterbrochen. Die Tür gegenüber öffnete sich und eine bisher unbekannte Frau trat ein. Eine schlanke Erscheinung in einem Laborkittel, einen Laptop unter dem Arm. Ihr halblanges, honigfarbenes Haar war hinter dem Kopf zusammengebunden. Als sie näher kam entdeckte Joachim Sommersprossen auf ihrer Nase, die gerade verhinderten, dass ihr Gesicht im landläufigen Sinne schön gewesen wäre. Ein Paar verwirrend blaue Augen richteten sich auf ihn. Im Vorübergehen hatte sie das Paar Handfesseln, welches er vorhin schon getragen hatte, von einem Haken genommen.
    
    „Wenn ich zu Dir reinkommen soll, musst du die Handfesseln tragen. Komm hier ΄ran ans Gitter und dreh' dich mit dem Rücken zu mir", befahl sie. Schnell und geschickt legte sie ihm die Fesseln an, zog dann einen Schlüssel aus der Tasche und öffnete die Käfigtür. Sie bugsierte ihn auf einen der Stühle, wo sie mit wenigen Handgriffen seine Hände hinter der Lehne fixierte. Sie setzte sich ihm schräg gegenüber. „Jetzt können wir in Ruhe reden, durch die Gitter finde ich es immer irgendwie doof."
    
    Joachim nutzte die Gelegenheit, sie zu taxieren. Sie ...
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