Marquise - Olé ! (1. Teil)
Datum: 28.03.2025,
Kategorien:
Reif
... verliessen langsam den Speisewagen. Dabei legte der Mann seine Hand auf das Gesäss der rothaarigen Begleiterin. Der Architekt war verwirrt und zahlte dann auch um in sein Abteil zurückzukehren. Dort legte er sich auf die Liegepritsche und schlief mit dem Rattern des Zuges ein. Mitten in der Nacht schien ihm das Rattern des Zuges in eine rhythmische Bewegung zu versetzen, aber da war noch etwas anderes, wie eine Erscheinung einer Frau, die auf ihm sass, jetzt wurde das Bild deutlicher und er erkannte die Marquise nackt mit wippenden Brüsten auf ihm reitend. Das stimulierte ihn und kurz sah er auch die Rothaarige im Speisewagen und er spürte seine Erregung und das Rattern des Zuges gab den Rhythmus vor und seine Muskeln spannten sich und nochmals sah er die kleinen Brüste der Marquise und schon kam es ihm und er erwachte verwirrt und es dauerte eine Weile, bis er begriff was passierte. Er stand auf und wusch sich, wechselte die Kleider. Draussen dämmerte es und er sah zum ersten Mal das Meer. Jetzt merkte er, dass er auf einer Abenteuerreise war und er begann es zu geniessen. Noch eine halbe Stunde, dann fuhr der Zug im Bahnhof an der französisch-spanischen Grenze ein. Dort musste auf einen spanischen Zug mit schmälerer Spurbreite umsteigen. Beim Umsteigen sah er das Paar vom Speisewagen, beide mit zerzausten Haaren und irgendwie falsch angezogen. Noch vier Stunden bis Barcelona. Immer wieder der Blick aufs Meer mit aufsteigender Sonne, dann immer mehr Häuser bis der Zug ...
... schliesslich in die "Estacion del Francia' einfuhr.
Las Ramblas
Nur ein paar Schritte vom Bahnhof entfernt sah der Architekt eine Riesensäule mit einer Figur darauf. Als er am Fuss der Säule stand konnte er auf einer Plakette lesen "Christoph Columbus'. "Aha - von hier stach also der Kapitän in See um die Welt zu entdecken", dachte sich der Architekt und das gab ihm Mut, es wenigstens in Barcelona gleich zu tun. Er bog rechts in eine grosse Strasse ein, wo die Fussgänger in der Mitte unter Bäumen hektisch zirkulierten. Er befand sich auf der berühmten Ramblas, das war ihm sofort klar. Er hatte schon davon gehört. Die breite Schneise teilte die Altstadt in zwei Hälften. Er schlenderte mit seinem Koffer in der Hand dahin - er hatte ja den ganzen Tag Zeit ein Hotel zu finden - an Blumenhändlern, Volieren mit farbigen Vögeln und Schuhputzern vorbei. Dann sah er das "Cafe del Liceo' und dachte sich, dass ein Kaffee ihm doch gut täte. Er trat durch die Glastür und setzte sich an einen Tisch. Er bestellte einen Kaffee und der Kellner fragte: "Con churros?" Der Architekt verstand nicht, was dieser meinte und sagt trotzdem: "Si, senor". So würde er wenigstens sehen, was der Kellner mit "churros' meinte. Und da kam schon der Café und auf einem kleinen Teller ein gezuckerte Gebäck in Form von gerillten Stäben. Der Kellner machte mit der Hand eine Geste um ihm mitzuteilen, dass man die "Churros' im den Kaffee taucht . Was der Architekt dann auch machte, bevor er sie in den Mund nahm. ...