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Fortbildung
Datum: 26.01.2026, Kategorien: Sex bei der Arbeit,
... Trennwand. Ich stellte meinen Koffer ab und trat ans Fenster. Der Wind blies stark, peitschte Gischt gegen das Glas. Ich atmete tief durch. Lothar schloss die Tür hinter uns und sagte nichts. Er war ganz der Gentleman, zurückhaltend, beinahe distanziert. Und doch spürte ich seinen Blick im Rücken. "Ich... kann auf dem Sessel schlafen, wenn es Ihnen lieber ist", sagte er plötzlich. Ich drehte mich zu ihm um. Er wirkte ernst - fast verlegen. Ein ungewohnter Ausdruck für ihn. "Nein", antwortete ich. "Das ist Unsinn. Wir sind beide erwachsen." Er nickte. "Dann... machen wir das Beste daraus." Ich stellte meinen Koffer in die Ecke, Lothar legte seinen Mantel über den einzigen Stuhl, und wir standen da wie zwei Schauspieler ohne Drehbuch. Das große Doppelbett dominierte den Raum, weich bezogen, mit einem einzigen Laken - als wüsste das Hotel, dass uns nichts als Nähe blieb. Ich trat einen Schritt zur Seite, schaute zum Fenster hinaus. Das Meer war grau, fast sturmartig. Mein Herz klopfte wie ein aufgescheuchter Vogel. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte, und Lothar offensichtlich auch nicht. Dann räusperte er sich. "Ähm... ich glaube, ich sollte gleich mit offenen Karten spielen", begann er und kratzte sich verlegen am Nacken. "Ich ... habe keinen Schlafanzug mitgebracht. Ich schlafe... nun ja ... normalerweise nackt." Ich drehte mich langsam zu ihm um, überrascht - und auch ein bisschen amüsiert. "Oh." "Natürlich werde ich das jetzt nicht tun", ...
... fügte er hastig hinzu, die Hände beschwichtigend erhoben. "Ich dachte einfach nicht ... Also, ich werde in Unterwäsche schlafen, falls das für Sie ... in Ordnung ist." Ich lachte leise, mehr aus Nervosität als aus Belustigung. "Das ist ... ehrlich gesagt... irgendwie beruhigend." "Beruhigend?" Er hob eine Augenbraue. Ich nickte und senkte den Blick. "Weil ich nur ein ziemlich durchsichtiges Nachthemd eingepackt habe. Es ist eigentlich mehr für mich allein gedacht. Für zuhause. Nicht für ... geteilte Hotelzimmer mit dem Schulleiter." Wir standen da, verlegen lächelnd, einander nicht ansehend - und doch war da zwischen uns diese wachsende Hitze, die nichts mit der Raumtemperatur zu tun hatte. "Was sollen wir jetzt bloß machen?", murmelte ich, mehr zu mir selbst als zu ihm. Dann hatte ich eine Idee. Spontan, absurd vielleicht - aber befreiend. "Lust auf die Hotelsauna?", fragte ich. Lothar blinzelte. "Wie bitte?" "Ich meine... dort könnten wir uns auf neutralem Terrain besser kennenlernen. Ohne Nachthemden und Nacktschlaf-Konflikte. Einfach ... in Dampf gehüllt, ganz natürlich." Er lachte - das erste Mal an diesem Abend wirklich laut. Und ich musste mitlachen. "Gut" sagte er. "Warum nicht?" Wir wickelten uns in die flauschigen, weißen Hotelhandtücher und schlichen fast wie Schuljungen - ironischerweise - durch den leeren Hotelflur in Richtung Spa-Bereich. Die Sauna war modern, der Vorraum angenehm warm, mit Holzliegen und sanftem Licht. ...