1. Fortbildung


    Datum: 26.01.2026, Kategorien: Sex bei der Arbeit,

    ... Sie teilen sich ein Hotelzimmer mit einem Doppelbett. Da ist nix mehr kollegial."
    
    Ich wollte protestieren, aber Lothar hob einfach die Hände. "Sie haben uns durchschaut, gnädige Damen. Wir gestehen alles. Auch die Handtücher."
    
    "Dann werdet ihr jetzt also Schritt für Schritt die Hüllen fallen lassen?" Ruth grinste und lehnte sich zurück. "Keine Sorge. In der Sauna ist alles erlaubt, außer Romantikfilme."
    
    Ich lachte, weil ich nicht anders konnte. Es war so absurd, so entwaffnend, dass all meine Scham sich in Hitze und Humor auflöste. Ich lockerte mein Handtuch ein wenig. Nur ein bisschen. Lothar tat es mir gleich. Wir saßen da, zwei Lehrer, zwei nackte Nordlichter und eine wachsende Vertrautheit, die irgendwie ... angenehm war.
    
    Ruth beugte sich vor. "Kleiner Tipp, ihr Zwei: Wer in der Sauna nicht schwitzt, sondern bloß hofft, dass das Handtuch alles bedeckt, schwitzt innerlich. Und das brennt schlimmer."
    
    Hannelore nickte. "So sieht's aus. Entweder ihr lasst los - oder ihr friert innerlich weiter."
    
    Ein Moment der Stille trat ein. Nur das Knacken des heißen Holzes und das leise Tropfen von Schweiß auf die Bänke war zu hören. Dann sah ich zu Lothar - und er zu mir.
    
    "Also gut", sagte ich langsam und zog mein Handtuch ein Stück tiefer, "wir sind ja nicht aus Zucker."
    
    "Eben", sagte er und schob seines ebenfalls ein Stück zur Seite. "Und wer weiß, vielleicht ist das hier ja der Anfang einer tiefgründigen pädagogischen Horizonterweiterung."
    
    Ruth klatschte ...
    ... in die Hände. "So lob ich mir das! Ein bisschen weniger Unterricht, ein bisschen mehr Unterleib!"
    
    Ich prustete los. Ich konnte nicht mehr. Alles an diesem Abend war verrückt - die unerwartete Nähe zu Lothar, die immer feuchter werdenden Handtücher, die dampfenden Tanten, die mit mehr Selbstverständlichkeit nackt auf Holz saßen als ich je in meiner eigenen Haut.
    
    Aber in diesem Moment war es gut. Richtig. Und leicht.
    
    Und plötzlich wusste ich: Was auch immer zwischen Lothar und mir passierte - es würde nicht mehr nur peinlich sein. Es war lebendig.
    
    Ein kurzer Blick, ein schiefes Lächeln - und dann tat Lothar es einfach. Er griff mit einer trockenen Selbstverständlichkeit nach seinem Handtuch, faltete es sauber zusammen und legte es neben sich auf die Bank.
    
    Da saß er. Nackt wie Gott ihn geschaffen hatte, mit einer Würde, die beinahe aristokratisch wirkte. Seine Haltung war aufrecht, seine Miene gelassen - abgesehen von dem kleinen nervösen Zucken in seinem linken Mundwinkel.
    
    Ich zögerte. Einen Moment nur. Dann zuckte ich die Schultern, atmete tief durch - und tat es ihm gleich. Das Handtuch glitt von meinen Schultern, ich setzte mich dazu, das Holz heiß unter meiner Haut, das Herz klopfend wie wild.
    
    Ruth klatschte begeistert. "Na siehst du! So ist's brav. Wer in der Sauna Stoff trägt, hat das Prinzip nicht verstanden."
    
    "Ganz deiner Meinung", murmelte Hannelore. "Sauna ist wie das Leben: ehrlich, heiß und besser ohne Schnickschnack."
    
    "Also ich fühl mich ...
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