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Fortbildung
Datum: 26.01.2026, Kategorien: Sex bei der Arbeit,
... eher wie auf einem Klassenausflug in die Hölle", murmelte ich, woraufhin Lothar laut lachte. "Gott sei Dank haben wir keine Schüler dabei. Stellen Sie sich vor, Frau Henschel aus der 10b säße jetzt hier mit ihrem Bio-Referat in der Hand", sagte er. "Und würde dann sagen: "Herr Schneider, könnten Sie bitte nicht so breitbeinig sitzen? Ich muss mich konzentrieren'", fügte ich hinzu. Wir alle lachten. Selbst Ruth und Hannelore kicherten wie Schulmädchen. "Ihr seid ein gutes Team", sagte Ruth, die sich jetzt demonstrativ auf die Seite drehte. "Ihr solltet eine Sitcom daraus machen. Nennen wir's: Kollegen unter der Gürtellinie." "Oder Zwischen Taktstrichen und Handtüchern", warf Lothar ein. "Fortbildung der Freigeister", ergänzte ich. "Oder ganz einfach: Nackt am Meer", sagte Hannelore trocken. Es war, als hätten die beiden alten Damen eine Mission: uns mit Sprüchen, schrägen Blicken und einer schier unerschöpflichen Lebenslust aus unseren Hemmungen zu prügeln. Und es funktionierte. Je länger wir dort saßen - nackt, verschwitzt, aber ehrlich -, desto weniger spürte ich diese Enge in der Brust. Stattdessen lachte ich. Laut, herzhaft, befreit. Ruth erhob sich schließlich mit erstaunlicher Eleganz für eine Frau jenseits der Siebzig. "So, meine Lieben, wir gehen jetzt ein bisschen abkühlen. Frischluftkur. Und danach gibt's Kräutertee mit Schuss." "Schuss?", fragte Lothar. "Na klar. Sonst schmeckt der nach Fußbodenreiniger." Sie wickelten sich in ...
... ihre Handtücher und verschwanden in Richtung Tauchbecken. Als sich die Tür hinter ihnen schloss, herrschte für einen Moment Stille. Nur das Knacken des Holzes und das leise Tropfen unseres Schweißes auf die Saunabänke waren zu hören. Ich drehte den Kopf zu Lothar. "Also ... das war mit Abstand die absurdeste, aber auch schönste Begegnung meines Lehrerlebens." Er nickte. "Ich hätte nie gedacht, dass Nacktheit so... entwaffnend sein kann." Ich grinste. "Oder dass mir mein Direktor mal in voller Pracht gegenübersitzt und ich dabei Eukalyptusduft einatme." "Wir sollten öfter Fortbildungen machen", sagte er. "Aber mit weniger Kleidung." "Und mehr Ruth." "Unbedingt." Nach einer weiteren Minute standen wir langsam auf. Es war genug geschwitzt, genug gelacht. Die Haut kribbelte, der Kopf war leicht. Zurück im Spa-Vorraum trockneten wir uns ab, diesmal ohne Hast, ganz selbstverständlich nebeneinander. Niemand sprach von Peinlichkeit. Die Grenze war überschritten - aber nicht im Sinne von zu viel Nähe, sondern von echter Vertrautheit. Als wir später durch den Flur zurück zu unserem Zimmer gingen - in Bademäntel gehüllt, aber mit dieser merkwürdigen neuen Ruhe in uns -, sagte Lothar leise: "Wissen Sie, Sophia ... irgendwie fühlt sich das hier nicht mehr wie eine Pflichtveranstaltung an." Ich nickte. "Sondern wie ein Abenteuer." Er grinste. "Ein musikalisches. Mit moralischer Untermalung und einer Prise Birkenzweig." "Und nackt." "Unbedingt." Und ...