1. Amina und der Jurist – Ungewöhnliches Matching einer Partnersuche


    Datum: 27.01.2026, Kategorien: 1 auf 1,

    ... hören, vielleicht sogar eine Entschuldigung für ihre Leichtsinnigkeit.
    
    Sie lachte leise, eine melodische, fast unbekümmerte Lache, eine natürliche Fröhlichkeit, die meine Bedenken just beiseite zu wischen begann, wahrscheinlich auch, weil ich das genau so wollte. "Angst? Nein, Marcel, ich habe keine Angst", konterte sie bestimmt, ihre Augen ruhten fest auf meinen. "Ich lebe mein Leben. Und wenn ein Mann so mutig ist und das will und ich mich dabei wohlfühle, dann ist das für beide okay. Es ist eine gemeinsame Entscheidung, ein gegenseitiges Vertrauen." Sie beugte sich noch etwas näher zu mir und ihre Stimme sank wieder zu einem sinnlichen Flüstern: "Du bist doch ein mutiger Mann, Marcel, der auf seine Lust hört, oder? Der nicht von Ängsten geleitet wird, sondern von seinen tiefsten Wünschen? Ich spüre dieses Verlangen in dir, sonst hättest du wohl kaum danach gefragt."
    
    Ich merkte, wie ich bei ihren Worten im Gesicht errötete und - weiter unten - mein Glied komplett erhärtete. Sie hatte mich durchschaut, meine heimlichen Sehnsüchte entlarvt. "Nun ja", wandte ich ein, bemüht, wieder etwas von meiner typischen Sachlichkeit zurückzugewinnen, "im professionellen Bereich sind regelmäßige Kontrollen ja gang und gäbe, um das zweifellos vorhandene Risiko so weit als möglich zu minimieren, zu begrenzen, es faktisch auszuschließen. Das wird ja auch so kommuniziert, um Vertrauen zu schaffen." Ich wartete gespannt auf ihre Reaktion.
    
    Sie nickte. "Absolut", stimmte sie mir zu. ...
    ... "Und ich bin da nicht anders. Zur Sicherheit mache ich zirka alle sechs Monate einen HIV-Test. Und ich bin auch gegen Hepatitis geimpft." Ein Hauch von Stolz schwang in ihrer Stimme mit, eine Professionalität, die ich ihr nicht zugetraut hätte.
    
    "Wann war dein letzter Test?", erkundigte ich mich sofort, meine Neugier war ungestillt, ich wollte jedes Detail erfahren, mich an jede Sicherheit klammern, die ich bekommen konnte. Die Informationen waren für mich lebenswichtig.
    
    Amina zögerte nicht. "Vor fünf Monaten", bekannte sie freimütig und offen. "Und der Test war selbstverständlich wie immer negativ gewesen. Ich passe auf mich auf, Marcel. Und auf die Männer, die mir vertrauen." Ihr Blick war fest, überzeugend.
    
    Ich musste mich nun entscheiden. Die Fakten lagen auf dem Tisch, die Risiken waren offengelegt, die Verlockung war immens. Das war meine einzigartige Chance, die leichtfertig zu verspielen ich mir nie im Leben verzeihen würde. Ich gab meinem Herzen einen Ruck. Mein Verstand schrie nach Vernunft, nach Vorsicht, doch meine Begierde war stärker, überwältigend. Es gab nur noch eine Antwort. Die Worte brannten auf meiner Zunge, doch ich konnte sie nicht aussprechen. Mein Mund war trocken, mein Hals wie zugeschnürt. Stattdessen stammelte ich mit belegter Stimme: "Ich habe aber nicht genug Bargeld bei mir. Nicht so viel."
    
    Amina lächelte wissend. Es war ein Lächeln, das mir zeigte, dass diese letzte Hürde leicht zu nehmen war. "Kein Problem", versicherte sie, "vor dem ...
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