1. Amina und der Jurist – Ungewöhnliches Matching einer Partnersuche


    Datum: 27.01.2026, Kategorien: 1 auf 1,

    ... Komfortzone, der Ort, an dem ich mich am wohlsten fühlte.
    
    Amina erwiderte mit gleicher Mine: "Gerne, Marcel. Zeig mir deine Welt."
    
    Ich führte sie zu meinem Bücherregal, das die volle Breite der Sprachkunst repräsentierte. Ich begann, über meine Lieblingsautoren zu erzählen, über juristische Fachbücher, über Literatur, die mich faszinierte, über die Welt der Gesetze und Worte. Amina hörte aufmerksam zu, stellte gelegentlich eine Frage, ihre Anwesenheit war beruhigend, fast schon intim, als würden wir uns schon ewig kennen. Die anfängliche Starre wich einer angenehmen Vertrautheit. Es war, als würden wir uns wirklich kennenlernen, jenseits der Rolle, die wir spielten. Und in diesem Moment, in diesem Gespräch über Bücher, vergaß ich fast, warum Amina wirklich hier war. Und genau das, wusste ich, war ihre Kunst, ihre Gabe, Männer zu entwaffnen und in ihre Welt zu ziehen.
    
    Nach einer Weile dieses Diskurses, in dem die Anspannung in meinem Körper langsam nachließ und einer angenehmen Wärme wich, legte Amina sanft ihre Hand auf mein Gesicht. Ihre Finger, deren Nägel leuchtend rot lackiert erstrahlten und an denen eine feine Note Teer haftete, strichen über meine Wange, eine zärtliche Geste, die mich zusammenzucken ließ, aber nicht vor Schreck, sondern vor purer Erregung. Meine Augen suchten ihre und ich registrierte in ihnen ein tiefes, verständnisvolles Glimmen.
    
    Kapitel 11
    
    "Genug geredet, Marcel", mahnte sie in einem Ton, der zugleich höchst sinnlich und voller ...
    ... Verheißung klang, "lass uns zu dem kommen, wofür ich hier bin!" Sie zog mein Gesicht sanft zu sich heran, ihre Lippen waren nur noch wenige Zentimeter entfernt, bereit, an meine anzudocken. Das Aroma ihres Atems, der ungefiltert aus ihrer Lunge quoll, offenbarte sich nun in seiner ungestümen Heftigkeit.
    
    Ich war davon wie benommen. Meine Augen schlossen sich, als ihre weichen, vollen Lippen meine berührten. Es war zunächst ein zärtlicher Kuss, vorsichtig, zögerlich, fast fragend. Doch dann vertiefte er sich, wurde zunehmend leidenschaftlicher, immer fordernder. Ihre Zunge spielte mit meiner, erkundete jeden Winkel meines Mundes, so wie auch ich es tat. Der Kuss war tief, lang und ich schmeckte das Nikotin in ihrem Rachen so stark, als hätte ich gerade selber geraucht. Es war ein Eindruck, der meine Sinne völlig benebelte, jetzt wo ich meinen lang gehegten Wunschtraum mit meiner attraktiven Partnerin für diese Nacht endlich real auskosten durfte. Meine Hände fanden Halt in ihrem Haar, rissen sie noch näher an mich heran und ich fühlte ihren gut gebauten Körper fest an meinen gepresst. Die Welt um uns herum verschwamm, es gab nur noch uns beide, den heißen Kuss, die unbändige Berührung, das Knistern der Leidenschaft, die sich wie ein brennendes Feuer in jeder Faser meines Leibes ausbreitete.
    
    Als wir uns keuchend voneinander lösten, waren unsere Lippen geschwollen und glänzten in einem feuchten Rot, das nicht nur von der Intensität des Küssens, sondern auch von ihrem Lippenstift ...
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