1. Flirt im Lager


    Datum: 28.01.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... runter. Mach's wieder.
    
    Ich will alles hören. Aber diesmal mit Video.
    
    Ciao."
    
    Ich lachte so laut, dass meine Kollegin reinlinste. Ich winkte sie weg, atmete aus. Ich roch ihn immer noch.
    
    Und ich wusste: Heute Abend. Wieder.
    
    Ich sah, wie die drei wabernden Punkte auftauchten.
    
    Er tippte. Löschte. Tippte wieder.
    
    Ich stellte mir vor, wie er unten im Lager stand, den Stapler an die Wand gerollt, eine Hand am Gürtel, weil er sich festhalten musste.
    
    Dann kam seine Sprachnachricht. Ich steckte mir einen Finger in den Mund, lachte gegen die Knöchel, während ich auf Play drückte.
    
    Lasses Stimme in meinem Ohr
    
    „Verena... Scheiße... also... Du weißt schon, was du mit mir machst, oder?
    
    Ich steh hier, versuch grad drei Kartons auf 'nen Stapel zu kriegen, und ich schwör dir, ich hab das halbe Lager vollgestöhnt.
    
    Wenn die Jungs hier wüssten, was du mit deinem Mund machst... Fuck. Ich... Du hast mir echt den Kopf weggeblasen. Im wahrsten Sinne.
    
    Und das, was du da gesagt hast... ‚immer dann, wenn du denkst, du hast mich grad genug'...
    
    Weißt du, dass ich nie genug von dir hab? Nie.
    
    Du bist Wahnsinn, Verena. Komplett. Und ich will's genau so.
    
    Heute Abend. Ich will dich wieder. Alles von dir. Und danach... darfst du mir gern wieder ins Ohr flüstern, was du mit mir anstellst. Mach mich fertig, okay? Ich will's."
    
    Ich biss mir auf die Unterlippe, während meine Wangen brannten. Ich hörte es zweimal. Dreimal.
    
    Dann grinste ich, nahm mein Handy und ...
    ... schrieb zurück:
    
    „Zieh dir schon mal was Warmes an, Lagerarbeiter. Ich mach dich heute so fertig, dass du morgen die Kartons mit dem Rollstuhl schieben musst."
    
    Kaum schlug meine Wohnungstür hinter mir zu, war ich wieder ich selbst.
    
    Also diese neue Version von mir: die mit dem Dauerkribbeln unter der Haut, dem verschwitzten Lagerarbeiter im Kopf und der vagen Ahnung, dass ich in ein paar Stunden wieder keine Stimme haben würde.
    
    Ich warf meinen Blazer auf die Couch, tappte barfuß ins Schlafzimmer und riss meine Unterwäscheschublade auf.
    
    „Verena, was machst du da?", murmelte ich, während ich ein rotes Spitzenhöschen an meine Hüfte hielt, mich im Spiegel drehte — linke Pobacke, rechte Pobacke, Hüftspeck, alles egal.
    
    „Du siehst aus wie 'ne nutzlose Dessous-Werbung", schnaufte ich.
    
    Ich nahm stattdessen den schwarzen String. Den, der immer ein bisschen zu scharf schnitt, wenn ich mich vorbeugte. Genau deshalb liebte ich ihn.
    
    Ich wollte Lasses Finger da drunter, seinen Mund, seine verdammte Zunge — und seinen Blick, wenn er versuchte, nicht laut aufzustöhnen.
    
    Ich stellte mich auf die Zehenspitzen, zwirbelte meine Haare hoch, checkte meinen Ausschnitt.
    
    Dann setzte ich mich aufs Bett, ließ mich nach hinten fallen, die Unterwäsche neben mir.
    
    Mein Handy vibrierte. Caro.
    
    Ohne nachzudenken nahm ich ab.
    
    „Soooo, Frau Ich-saug-dir-das-Lager-leer, was treibst du gerade?"
    
    Ich starrte an die Decke, grinste.
    
    „Ich überlege, ob ich meinen Lieblingsstring ...
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