1. Flirt im Lager


    Datum: 28.01.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... sog seinen Geruch ein, ein bisschen Kaffee, ein bisschen Schweiß, ein bisschen Wir.
    
    Ich stieg aus, weil ich musste. Nicht, weil ich wollte.
    
    Er wartete, bis ich die Haustür aufgeschlossen hatte.
    
    Ich sah noch, wie er mir nachsah, diese schiefen Mundwinkel, als könnte er es selber kaum glauben.
    
    Drinnen warf ich alles von mir: Jacke, Tasche, Schuhe, BH auf halbem Weg ins Wohnzimmer verloren.
    
    Ich ließ mich aufs Sofa fallen, zog meine Knie ran, grinste in mein Handy, als würde es gleich rot werden.
    
    Caro. Natürlich. Meine heilige Beichtmutter. Meine Notfall-Hotline für verknallte Idiotinnen.
    
    Ich drückte auf Aufnahme.
    
    Ich atmete einmal. Und dann sprudelte es raus:
    
    „Caro... Du. Hast. Keine. Ahnung!
    
    Ich schwör dir, ich hab gestern noch gedacht: ‚Komm, Verena, knutsch ein bisschen, mach ein bisschen mit ihm rum, renn wieder weg, alles gut.'
    
    Aber nein!
    
    Der Typ — der Typ hat mich im Wald an einen Baum genagelt, in der Dusche geknutscht, als würden wir nie wieder rauskommen, und weißt du was? Es war nicht eklig. Es war nicht schäbig.
    
    Es war... so, als ob ich mir zum ersten Mal erlaube, jemanden so richtig in mich reinzulassen.
    
    Also so RICHTIG. Du weißt schon, wie ich's meine."
    
    Ich kicherte, fuhr mir durchs Haar, spürte meine geröteten Wangen.
    
    „Er hat mich vor meiner Tür abgesetzt, Caro! Der Lagerarbeiter, der meine Knie weich macht wie Butter im Hochsommer, hat mich gefragt, ob ich wiederkomme.
    
    Und ich hab Ja gesagt.
    
    Und ich komm ...
    ... wieder.
    
    Mit Moosflecken, Senfresten, mit wackligen Knien, mit allem." Ich sah aus dem Fenster, sah sein Rücklicht noch um die Ecke verschwinden, während mein Herz irgendwo zwischen Brustkorb und Eifel sprang.
    
    „Caro, wenn du das hörst: Ruf mich an. Sofort. Ich brauch dich jetzt. Du musst mir bitte einmal bestätigen, dass ich das hier nicht wieder gegen die Wand fahre.
    
    Und wenn du's doch sagst — dann lüg mich an. Bitte. Lüg mich an.
    
    Ich will das nicht kaputtdenken. Nicht diesmal."
    
    Ich drückte auf Senden, ließ mich zurück ins Kissen fallen.
    
    Mein Handy vibrierte fast sofort.
    
    Caro schrieb nur:„Ich ruf dich gleich an, Meisterbläserin. Aber wehe, du verschweigst Details!"
    
    Ich grinste. Und dachte:Keine Sorge, Caro. Diesmal erzähl ich alles. Alles. Und vielleicht — nur vielleicht — bleibt diesmal was davon für immer.
    
    Kaum hatte ich aufSenden gedrückt, vibrierte mein Handy wie irre.
    
    „CARO (2 verpasste Anrufe)".
    
    Ich grinste, rutschte noch tiefer ins Sofa, zog meine Knie hoch, als müsste ich mein pochendes Herz irgendwo festhalten, damit es nicht aus meinem Brustkorb kullerte.
    
    Ich nahm ab, noch bevor der dritte Piepton fertig war.
    
    „Ja?"
    
    Ihre Stimme donnerte durch die Leitung, als hätte sie schon drei Kaffee intus.
    
    „Verena, du bist mir doch nicht mehr zu retten, oder? Wandern, Moos, Duschen? Du bist sowas von am Arsch, Kindchen!"
    
    Ich kicherte, nestelte an meiner Socke herum.
    
    „Hast du's dir angehört?"
    
    „Ich hab's dreimal angehört! Ich hab mein ...
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