-
Flirt im Lager
Datum: 28.01.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... Handy im Bad fast ins Waschbecken geschmissen vor Fremdschämen, du Horny-Heilige!" Ich konnte ihr Lachen hören, dieses kehlige, kratzige Caro-Lachen, das immer ein bisschen klang wie Zigarettenrauch. „Erzähl!", drängelte sie. „Alles. Wie war's wirklich? Hast du wieder diese ... na, du weißt schon ... diese ...'Ich bin eh nix wert'-Nummer geschoben?" Ich schüttelte den Kopf, obwohl sie es nicht sehen konnte. „Nee. Null. Weißt du, was das Krasse war? Ich hab mich keine Sekunde schäbig gefühlt. Nicht mal, als ich im Moos kniete wie die Meisterbläserin höchstpersönlich. Es war ... ich weiß auch nicht. So weich. So echt. Er hat mich angesehen, Caro. So richtig. Mit allem. Nicht nur mit seinen Händen, weißt du?" Caro schwieg einen Moment, ich hörte nur das Klirren ihrer Kaffeetasse im Hintergrund. „Und er ist ...?" „Er ist ... Gott, ich kann's nicht sagen, ohne dass es kitschig klingt ... er ist gut zu mir. Einfach gut. So, als würde er gar nicht merken, dass ich ne Macke hab." Ich fuhr mir über die Stirn, spürte noch die Reste seiner Bartstoppeln an meiner Haut. „Und?" Caro zog das Wort in die Länge. „Der Sex? Auf einer Skala von Lasse bis Lasse?" Ich lachte so laut, dass ich fast vom Sofa rutschte. „Ach halt die Klappe. Er ist ... ich hab ihn im Wald geblasen, Caro. Auf den Knien. Mit Grasflecken am Arsch. Und dann ... unter der Dusche ... ich hab ihn kommen sehen, als wär's das Schönste, was ich je gesehen hab. Ich schwör, ich will ...
... ihn wiedersehen. Jeden verfickten Tag." Sie brummte etwas, das wie einOh Mädel... klang. Dann war sie wieder die Alte, meine Caro, die alles auf den Punkt brachte, ohne mich kaputtzudenken. „Du hörst mir jetzt mal zu, mein Herz: Genieß das. Schäm dich nicht. Zieh dir deine Moosflecken mit Stolz an. Und wenn er dir wehtut, kommst du zu mir, klar? Dann fahren wir in die Eifel, nur wir zwei, und ich trete ihm den Arsch weg. Aber vorher — mach's nicht kaputt. Du bist so viel mehr als diese alten Typen in deinem Kopf. Hörst du mich?" Ich schluckte, ein dämliches Lächeln im Gesicht. „Hör ich. Danke." „Und jetzt?" „Jetzt ... geh ich duschen. Mit einem Riesen-Hickie am Hals." „Stolz drauf, Schwester. Stolz drauf." Wir lachten beide, so laut, dass ich wusste: Egal, wie viel Mist ich in meinem Leben noch baue — solange Caro da ist, wird's nie ganz dunkel. Und Lasse? Den würde ich mir holen. Immer wieder. Mit Moosflecken. Mit Zopf. Mit allem. Montagmorgen im Büro war die reinste Folter. Ich starrte in diese dämliche Tabelle auf meinem Bildschirm, sah aber nur einen verschwitzten Rücken, ein keuchendes Stöhnen, den Geschmack von Haut auf meiner Zunge. Mein Handy vibrierte:„Mach dich nicht verrückt. Hab dich immer noch in der Nase. L." Der Depp. Der süßeste Depp, den ich je an einen Baum gelehnt hatte. Fünf Minuten später stand ich mit meiner „wichtigen Aktenmappe" im Lager. Klar war die leer. War mir doch egal. Ich sah ihn sofort: ...