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Erregung
Datum: 02.02.2026, Kategorien: Reif
... nicht zaghaft, nicht prüfend, sondern selbstverständlich, als hätte sie es schon öfter getan, oder sich oft vorgestellt, wie sie es tun würde, bei mir, oder bei einem wie mir, sie nimmt mich in den Mund, sie nimmt mich auf, nicht zögerlich, nicht tastend, sondern tief, fest, rhythmisch, mit einer Ruhe, die mich zerreißt, die mich kaputt macht, weil sie keine Unsicherheit zeigt, keine Frage, kein Spiel, nur Handlung, reine Handlung, reine, nackte, feuchte Handlung, und ich weiß nicht mehr, ob ich stöhne oder heule oder lache oder schweige, ich halte mich an ihrer Schulter fest, an ihren Haaren, ich halte mich fest wie ein Ertrinkender, ich will nicht kommen, ich will sie nicht demütigen, ich will es lang, ich will es richtig, ich will es würdig, aber ich bin schwach, ich bin alt, ich bin überwältigt, ich streiche über ihren Hinterkopf, ich halte durch, ich halte durch wie ein Soldat, der nicht sterben darf, und dann löst sie sich, sie steht auf, sie zieht das Kleid aus, langsam, aber nicht zärtlich, nicht verführerisch, sondern notwendig, wie eine Operation, wie eine Häutung, sie legt sich aufs Bett, sie spreizt die Beine, nicht auffordernd, sondern bereit, als wäre das alles logisch, unausweichlich, als hätte es nie eine Alternative gegeben, und ich knie mich hin, ich knie mich hin wie ein Beter, wie ein Schuldiger, wie ein alter Mann, der sich verbeugt vor dem, was kommt, ich beuge mich über sie, ich küsse sie, dort, wo sie feucht ist, dort, wo Beate anders roch, Beate roch ...
... süß, schwer, wie reifer Pfirsich, sie hier riecht frisch, leicht, metallisch, jung, noch nicht oft geöffnet, oder oft, aber nicht so, nicht so, ich lecke sie, ich koste sie, ich nehme mir Zeit, ich will, dass sie weiß, dass ich es kann, noch kann, dass ich nicht nur nehmen, sondern geben kann, dass ich weiß, wo, wie, wann, ich taste mit der Zunge, ich kreise, ich tauche, ich sauge, ich höre sie nicht stöhnen, nicht schreien, sie atmet nur tiefer, sie bewegt sich nicht viel, sie lässt geschehen, aber ich spüre, wie sie sich öffnet, wie sie wärmer wird, feuchter, wie sie sich aufspannt, wie ein Instrument, das gestimmt wird, ich spiele sie, ich spiele sie mit der Zunge, mit den Lippen, mit allem, was ich noch habe, ich will sie kommen sehen, spüren, hören, ich will, dass sie sich an mich erinnert, wie ihre Mutter sich erinnert hat, wie Claudia sich erinnern muss, ich will in ihr sein, tief, aber erst mit der Zunge, zuerst mit der Zunge, weil ich weiß, dass das das Wahre ist, das Ehrliche, das einzig noch würdige Vorgehen für einen wie mich, für einen alten Mann mit Lust, aber ohne Anrecht, ich diene, ich diene ihr, ich diene mich leer, und ich schmecke sie, ich schmecke sie wie ein Wein, der zu jung ist, aber verführerisch, ein Wein, der mich taumeln lässt, nicht vom Alkohol, sondern von der Ahnung, dass ich alles verliere, wenn ich sie jetzt verlasse. Ich tat es, ich tat es, weil ich wusste, dass ich es tun musste, ich tat es nicht, weil ich dachte, dass sie es erwartete, ...