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Erregung
Datum: 02.02.2026, Kategorien: Reif
... später, sondern jetzt. Und sie tat es, sie tat es, als hätte sie es gewusst, als hätte sie es von Anfang an geplant, als hätte sie darauf hingearbeitet, dass ich so weit war, dass ich aufhörte, sie zu bitten, sondern sie zu halten, wirklich zu halten, nicht zu zwingen, sondern mit ihr zu fließen, sie wurde schneller, aber nicht viel, nur ein wenig, sie ließ sich fallen, ließ sich auf mir nieder, hob sich, senkte sich, ich spürte, wie es kam, in mir, wie es wuchs, wie es stieg, wie es sich ballte, wie es mich übernahm, ich war nicht mehr ich, ich war nur noch Körper, nur noch Atem, nur noch Wille, ich war nur noch dieser verdammte eine Moment, und sie auch, ich fühlte es, ich spürte es, ich hörte es in ihrem Atem, der sich verlor, in ihrem Becken, das zuckte, in ihren Händen, die mein Brustbein drückten, und ich sagte nichts, aber ich dachte:Jetzt. Jetzt, genau jetzt. Und dann kamen wir. Gleichzeitig. Ohne Ton. Ohne Schrei. Nur in der Bewegung. Nur in der Hitze. Nur in der Wahrheit. Ohne Fanfare. Ohne Übertreibung. Wir kamen wie zwei Menschen, die wussten, dass es das ist. Nicht mehr. Nicht weniger. Ein einziges, langes Zittern. Ein Halten. Ein Zucken. Ein Leerlaufen. Ein Ende. Sie blieb auf mir sitzen. Noch einen Moment. Ich war noch in ihr. Aber wir waren schon wieder getrennt. Leise. Ohne Geste. Und das war das Schönste. Dieses Schweigen. Diese Spannung, die noch nachzitterte in ihr und in ...
... mir. Die Muskeln, die sich gegeneinander entspannten, wie ein Ausatmen nach einer langen, zu langen, unnatürlichen Einhaltung des Atems. Ich war noch in ihr, aber ich war schon nicht mehr Teil von ihr. Ich spürte, wie mein Fleisch in ihr abschwoll, langsam, wie ein Fluss, der sich zurückzieht, der einen Abdruck hinterlässt, einen warmen, feuchten Abdruck, und doch schon nicht mehr das Wasser selbst ist. Ich fühlte dieses Nachpochen, dieses rhythmische, fast traurige Pochen, das noch einmal alles sagen will, was man im Moment selbst nicht sagen konnte, das noch einmal klopft, ruft, sich verabschiedet, obwohl alles bereits vorbei ist. Ich fühlte das Zittern in ihrer Hüfte, dieses letzte Echo, das nichts mehr wollte, das sich nur noch hielt, für einen Sekundenbruchteil, nur um zu bleiben. Ich spürte die Nässe. Sie war da, zwischen uns, in ihr, an mir, um uns. Eine Nässe, die aus Lust geboren war, aus Druck, aus Gewalt, aus Verlangen, und die nun einfach nur war: nass. Klebrig. Warm. Und schon zu warm. Ich roch sie. Ich roch mich. Ich roch uns. Es war ein schwerer, süßlicher, fast süchtig machender Geruch. Der Geruch nach etwas, das wirklich war. Und zugleich: widerlich. Abstoßend. Erdrückend. Und dann glitt ich aus ihr. Ganz langsam. Wie ein Körper, der nicht mehr dazugehört. Wie ein Teil, das herausfällt, weil es nicht mehr gehalten wird. Kein Geräusch. Kein Widerstand. Nur dieses leise Glitschen, wie ein Rückzug, wie eine Entlassung. Und es blieb offen. Ihre Öffnung, meine ...