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Haus am See (1)
Datum: 03.02.2026, Kategorien: Insel der Scham,
Sommer! Endlich Urlaub im Haus am See, das ich vor einigen Wochen bei meinen Internetrecherchen entdeckt habe und worauf ich mich seither sehr freue. Heuer muss ich allein in Urlaub fahren, weil meine Partnerin aus beruflichen Gründen nicht mitkommen kann. Aber ich erwarte nächste Woche für ein paar Tage Gesellschaft eines befreundeten Paares. Gerade bin ich am Ziel angekommen, trage das Gepäck zur Haustür. Es ist ein älteres Holzhaus im skandinavischen Stil. Hinter der Tür erwartet mich ein geräumiges Wohn- und Esszimmer, wo ich mein Gepäck abstelle, um auf weitere Entdeckungstour durch die Räume zu gehen. Vom Esszimmer geht eine Tür in die Küche ab. Von dort fällt mein Blick durch die Glastür auf eine große Terrasse und die anschließende weitläufige Wiese. Die Möbel passen zum Stil des Hauses und sind geschmackvoll ausgewählt. Neben der Küche führt mich eine Treppe hinauf in den ersten Stock. Dort finde ich das lichtdurchflutete Schlafzimmer mit einer hübschen Veranda davor, nebenan ist das Bad. Bisher alles sehr zum Wohlfühlen. Ich öffne die Fenster und lasse die warme Sommerluft herein. Bevor ich auf die Terrasse hinaustrete, um den Garten und den Seezugang zu erkunden, entscheide ich mich, meine Schuhe abzustreifen, auch das T-Shirt ziehe ich über den Kopf und werfe es auf die Stuhllehne. Auf der Wiese spüre ich nach dem Gras unter meinen Fußsohlen. Das Grundstück ist erstaunlich weitläufig. Zu den Nachbargrundstücken ist es links mit einer dichten, hohen Hecke ...
... abgetrennt, auf der rechten Seite aber nur mit einzelnen Büschen, die einen Durchschlupf zum Nachbargrundstück ermöglichen. Ich schlendere über die Wiese hinunter Richtung Ufer und bewundere die Bäume – Pflaumen-, Birnen- und Apfelbäume, Buchen und Eichen. So hat der große Garten neben den lichtdurchfluteten Flächen auch schattige Abschnitte. Ein leichter Wind kommt vom See herauf, streicht mir über die Haut und kühlt so etwas die Sommerwärme. Bald stehe ich am Ufer. Ein liegendes Stück eines Baumstamms als Sitzgelegenheit, zwischen Wiese und Wassersaum ein Sandstreifen, ein kurzer, schmaler Steg ins Wasser hinein und ein hölzernes Ruderboot, das mit dem Kiel nach oben am Ufer liegt. Schon stehe ich mit den Füßen im Wasser, die Wellen umspielen meine Knöchel. Ich blicke auf den See hinaus. Der Wind kräuselt die Oberfläche leicht. Ich sehe Enten und Schwäne draußen, außerdem eine baumbestandene Insel. Der See zieht mich magisch an, ich möchte gleich eintauchen und eine Runde ziehen. Also lasse ich auch meine Shorts am Ufer liegen und gehe mit dem weichen Sandboden unter den Füßen und nackt, wie Gott mich geschaffen hat, ins Wasser. Die Temperatur ist angenehm, ich schwimme hinaus und genieße es. Zurück am Ufer, setze ich mich ein paar Minuten in den Sand, um mich von der Sonne trocknen zu lassen. Ich spüre die Wärme auf der Haut und den Wind, überall. Dann kommt mir wieder in den Sinn, dass ich ja noch mein Gepäck auspacken will und ein paar Sachen einkaufen muss, damit ich ...