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Brauchtumspflege
Datum: 04.02.2026, Kategorien: BDSM
... uns auf Krubom schlafen die Gäste lang und essen gut das macht die Seeluft ihr vom Festland seid den Salzgehalt nicht gewohnt der ist gesund sag ich euch meine Eltern sind beide schon weit über Neunzig und bei guter Gesundheit das ist die salzige Meeresluft da bin ich ganz sicher was habt ihr denn heute übern Tag noch schönes vor bevor der Jokovolt kommt seid ihr schon aufgeregt hach ich hab da auch viele schöne Jahre mitgemacht aber in den letzten Jahren macht der Rücken nicht mehr so wie er soll komisch eigentlich trotz der gesunden salzigen Nordseeluft gegen Rückenschmerzen scheint die wohl nicht zu helfen“. Franziska versuchte eiligst, Lenas Aufmerksamkeit weg von Irenes Jokovolt-Spoiler hin zu den Bergen an Köstlichkeiten vor ihnen auf dem Tisch zu lenken und danach direkt weiter zu den großzügig geschnittenen Zimmern. „Das dir dein Badezimmer gut gefallen hat, konnte ich deutlich hören“ meinte Lena. Franziska lief dunkelrot an. „Uh, oh, das konntest du hören? Mir war nicht klar, dass die Wände so hellhörig sind“ Lena lachte. „Du warst so laut, bist wohl total aus dir rausgegangen – oder sollte ich eher sagen in dich rein? Würde mich nicht wundern, wenn sogar Irene hier unten in der Küche dich gehört hat“ Franziskas Gesichtsfarbe wurde noch dunkler, ihre Wangen brannten geradezu. Dann fasste sie Mut und erwiderte: „Ich bin mir sicher, sowohl du, als auch Irene haben das auch schon oft genug gemacht, ist ja nichts schlimmes dran. Ich steh dazu, Lena, ich besorge es mir ...
... gern so richtig laut, wenn du willst, nenn mich deshalb eine Schlampe.“ Lena hörte einen Moment auf, zu kauen. „Okay, dann lass mich schnell den Kontakt im Telefon ändern zu `Schlampe Franzi´. Ist doch ein guter Name“ Statt zu ihrem Handy griff Lena zu den Cornflakes und füllte sie sich in eine riesige Schüssel mit Ostfriesenmuster. Der Nebel draußen hatte sich etwas gelichtet. Trotzdem beschlossen die beiden, mit ihrer Fahrradtour über die Insel auf die Sonne zu warten. So schlenderten sie erstmal zu Fuß durch den Ort. Im Ortskern wurde neben dem Busbahnhof gerade eine Bratwurstbude aufgebaut. Auf dem angrenzenden Parkplatz standen temporäre Halteverbotsschilder mit dem heutigen Datum. „Vielleicht können wir hier nachher einen Happen essen“ meinte Lena. In der Mitte des Platzes stand eine große, mit Klinkersteinen gemauerte Litfaßsäule. Als sie die Säule passierten, sah Franziska, dass ein Zettel im DIN A4 Format an die Säule angeklebt war. Der Jokovolt mag keine Kameras. Lasst eure Handys in der Tasche und habt Spaß! . Darunter durchgestrichene Symbole von Facebook, Twitter und WhatsApp. Von Instagram und TikTok hatte der Jokovolt offenbar noch nicht gehört. Wie sollte er auch, wenn er das ganze Jahr schlafend unter der großen Düne lag? Lena lief blind für jedes Indiz, was hier passieren sollte, an dem Zettel vorbei. „Guck mal Franzi, da ist das Inselmuseum. Solange wir auf die Sonne warten, können wir etwas für unsere Bildung tun. Hab der Silke versprochen, ihr ...