1. Brauchtumspflege


    Datum: 04.02.2026, Kategorien: BDSM

    ... Franziska mit schicker rosa Schleife, hat der Jokovolt dich also tatsächlich erwischt und wie war es kurz und schmerzvoll oder wie sagt man haha die Musik hier ist eigentlich nicht so meins bin vor allem hier wegen unseren Krubomer Kreppel die müsst ihr unbedingt probieren die schmecken wie nirgendwo sonst ach ihr habt ja die Frau Büsing dabei, die kann das als Fachfrau natürlich bestätigen“ Irene Hansen stand vor ihnen und schaffte das Kunststück, ihren Redefluss wie gewohnt nicht zu unterbrechen, während sie sich gleichzeitig einen duftenden Kreppel in den Mund schob. Nach kurzem Smalltalk (den Irene Hansen zu 90 Prozent allein bestritt) zogen die drei weiter. Franziska hatte Appetit auf die wunderbar duftenden Kreppel bekommen und Wiebke lotste sie in eine Nebenstraße zum entsprechenden Stand. „Ich lade euch ein. Mitarbeiterrabatt“ verkündete sie. Mit einer Tüte voller noch warmer Kreppel schlenderten sie die Straße runter. In jedem zweiten Haus standen kleine Gruppen von Leuten in der Haustür zusammen, klönten, stießen mit Schnäpsen an. Über der Straße waren Girlanden gespannt, aus einem offenen Fenster dröhnten in maximaler Lautstärke die Ärzte mit „Manchmal, aber nur manchmal, haben Frauen ein kleines bisschen Haue gern“. Die Krubomer waren wirklich schräge Vögel. Aus einem Hauseingang sprangen johlend acht junge Männer auf sie zu. Links und rechts quiekten Frauen erschrocken (oder belustigt) auf. Wiebke, die offenbar genug Übung hatte schlug routiniert einen Haken, ...
    ... auch Franziska reagierte schnell und stob in die andere Richtung davon. „Mensch ich bin ja blöd. Ich hab doch schon die rosa Schleife um, brauch ja gar nicht mehr weglaufen“. Franziska drehte sich zu Lena um – doch die war nicht da. Die Krubomer Jungens hatten sie im Griff und zerrten sie die Straße hoch zurück in Richtung Kleinbahnhalle. Oh je. In genau diesem Augenblick kam der Wiefke um die Ecke. Er und der Jokovolt hatten offenbar ihre Runde durch den Ort weitgehend abgeschlossen und waren auf dem Rückweg zum Ausgangspunkt. „Naja gut, eine schaffen wir wohl noch, denke ich“ rief der Wiefke aus, als er sah, wie Lena auf ihn zu geschleift wurde. Lena schien nicht zu wissen wie ihr geschah, alles passierte so schnell. Als sie jedoch den Jokovolt sah, bekam sie große Augen. Franziska, die schnell hinter ihrer Freundin hergelaufen war, erfasste die Situation instinktiv. Lena hatte heute zwar viel Mut bewiesen, überhaupt an den Festivitäten teilzunehmen, war jetzt von der Situation jedoch überfordert. „Nein“ schrie sie, „ich kann das doch nicht, bitte, das geht nicht“. Franziska war klar, dass sich der Jokovolt davon nicht abhalten lassen würde, im Gegenteil. Schnell hatte sich wieder eine große Traube begeisterter Gaffer um sie herum gebildet. Die Menge war viel größer als vorher, da sie sich nahe dem zentralen Festplatz an der Kleinbahnhalle befanden. Franziska erhaschte einen kurzen Blick in Lenas Gesicht. Es zeigte Panik und Überforderung, sie war den Tränen nahe. Franziska ...
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