1. Evis Erwachen – Ein Leben in Lust


    Datum: 05.02.2026, Kategorien: Reif

    ... Maskenpflicht. Keine Hemmungen. Kein Zurück."
    
    Evi spürte, wie sich ihr Körper bei diesen Worten erhitzte. Ihre Fantasie war seit der letzten Nacht in Flammen. Sie konnte den Duft fremder Haut noch riechen, die feuchte Wärme, die Stöße, die hemmungslosen Blicke. Und diesmal würde sie bewusster eintauchen -- alles zulassen, alles geben, alles nehmen.
    
    Das Anwesen war diesmal ein altes Theater. Groß, verlassen, mystisch. Das Foyer war in Kerzenlicht getaucht, der große Saal in Nebel und rotes Licht. Über Lautsprecher flüsterte eine Stimme: „Willkommen. Heute seid ihr nur Körper. Keine Moral. Keine Rollen. Nur Lust."
    
    Evi trug diesmal ein Lackkorsett, halterlose Strümpfe, eine Halbmaske mit Spitzenmuster. Ihre Haare offen, ihr Schritt rasiert. Kein Schamgefühl -- nur Erwartung.
    
    Auch Julian war wieder da. Gekleidet in nichts außer einer goldenen Maske und einem Samtmantel, darunter nackt. Helga ebenfalls -- in rot, mit einer Perücke, ganz in Latex.
    
    Keiner erkannte den anderen. Doch diesmal würde es anders laufen.
    
    Im großen Saal standen schwarze Liegen, Seile, Lederbänke. Eine maskierte „Priesterin" führte die Gäste ein. „Wer sich binden lässt, gibt Kontrolle ab. Wer mitmacht, wird erlebt."
    
    Evi legte sich auf eine der Liegen. Sofort traten zwei Männer an sie heran, banden ihre Handgelenke mit weichen Tüchern. Eine Frau kam dazu -- und begann sie langsam zu streicheln. Evis Beine wurden gespreizt. Die erste Zunge berührte sie, dann Finger. Dann ein Schwanz. ...
    ... Hart. Direkt.
    
    Sie wurde genommen. Heftig. In wechselnden Positionen. Von Männern, von Frauen.
    
    Ein zweiter, größerer Mann kam -- er nahm sie von hinten, während sie noch mit dem ersten verbunden war. Ihre Schreie hallten durch den Raum, aber niemand hielt sich zurück. Der Schmerz war Lust. Die Lust war rauschhaft.
    
    Er wurde gefesselt, auf einem Thron. Eine Frau ritt ihn, während ein anderer Mann ihn küsste -- auf den Mund, auf die Brust, während seine Hände an Julians Oberschenkeln entlangfuhren. Julian stöhnte laut, öffnete sich. Diesmal war alles erlaubt.
    
    Sie wurde in einen Raum geführt mit Boden- und Decken-Spiegeln. Zwei Frauen und ein Mann nahmen sie gleichzeitig -- der Mann fickte sie in den Arsch, während eine Frau ihre Brüste küsste und die andere sie an der Klitoris leckte. Helga verlor jede Kontrolle, kam immer wieder, schreiend, zitternd.
    
    Gegen Mitternacht versammelten sich alle im Hauptsaal. Evi war auf allen Vieren, durchgenommen, verschwitzt, ihre Lippen geschwollen. Julian trat an sie heran, erkannte ihre Haltung, ihren Geruch, ihren Körper. Er sagte kein Wort, doch nahm sie hart -- sofort.
    
    Helga stieß dazu -- sie erkannte Julians Tattoo an der Hüfte. Ihre Zunge fuhr über Evis Rücken, während Julian sie nahm, dann Helga.
    
    Die drei vereinten sich, völlig frei, in aller Öffentlichkeit, mit applaudierenden Gästen um sie herum. Sie lachten, stöhnten, lebten. Keine Rolle mehr. Nur Ekstase.
    
    Am Ende lagen sie zusammen auf der Bühne. Masken abgelegt. ...
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