1. Die Macht der Nacktheit - Wo ist der Satyr?


    Datum: 11.02.2026, Kategorien: Voyeurismus / Exhibitionismus

    ... mit den Messwerkzeugen so fest umklammert, dass ihre Knöchel weiß wurden. Das Leinentuch verbarg Lineal, Schnur und das Ölfläschchen.
    
    „Nur die Ersten“, hatte Kalliope gesagt. „Wir fangen klein an. Sucht jemanden, der nicht zu wichtig aussieht.“
    
    Thalia atmete tief ein. „Ich… ich gehe zuerst“, flüsterte sie.
    
    Eudora riss die Augen auf. „Du? Allein?“
    
    „Ich will es versuchen.“
    
    Sie trat näher zu einem Töpfer mit kräftigen Beinen, der gerade lachte. Thalia tat so, als betrachte sie die Vasen. Ihre Hand glitt langsam unter den Saum seines Chitons. Darunter: heiße, glatte Haut. Kein Lendenschurz. Nur die weiche Schwere seines Gliedes.
    
    Sie schloss die Finger sanft darum. Es fühlte sich lebendig an. Warm. Der Mann erstarrte, sagte nichts. Thalia strich vorsichtig nach oben. Er wurde hart – schnell. Das Pulsieren wanderte in ihren Arm.
    
    „Bei den Göttern…“, flüsterte er.
    
    „Ich… messe“, hauchte Thalia.
    
    Sie hielt das Lineal daneben. Neun Fingerbreit. Die Spitze glänzte vor Feuchtigkeit. Sie strich noch einmal fester, spürte das Zucken, hörte sein leises Stöhnen. Etwas Warmes sammelte sich zwischen ihren eigenen Schenkeln.
    
    Eudora schob sich dazwischen. „Thalia. Genug.“
    
    Thalia zog die Hand zurück. Der Mann keuchte, lehnte sich gegen den Stand. Thalia drehte sich um, Wangen brennend. Zwischen ihren Beinen pochte es im Takt mit dem, was sie gespürt hatte.
    
    Kalliope kam heran, notierte die Zahlen. „Neun Fingerbreit. Nicht schlecht für den Anfang.“
    
    Thalia ...
    ... sagte nichts. Sie dachte nur: Es war mehr als Maße.
    
    Die Sonne stand jetzt höher. Eudora hatte alles gesehen: Thalias Hand, die Veränderung im Mann, das Zittern danach. Etwas in ihr kribbelte – frech, hell, verlangend.
    
    Ihr Blick fiel auf das Paar am nächsten Stand. Er: kräftiger Athener, muskulöse Arme. Neben ihm seine Frau, die gerade über Gewürze verhandelte.
    
    Eudora trat näher, stellte sich so, dass ihre Hüfte seine streifte. Ihre Hand wanderte unter den Chiton. Er war bereits halb hart. Sie umfasste ihn spielerisch. Er zuckte, schwieg aber.
    
    Sie drückte, rollte, spürte, wie er wuchs. Elf Fingerbreit. Vielleicht elf und ein halber. Dicker als Thalias Fund. Ein Tropfen Klarheit erschien. Sie verteilte ihn mit dem Daumen, pumpte einmal, zweimal.
    
    „Alles in Ordnung, Liebster?“, fragte die Frau.
    
    „Nur… der Staub“, murmelte er heiser.
    
    Eudora gab ihm einen letzten Druck, dann ließ sie los. Das Glied pochte sichtbar unter dem Stoff, ein feuchter Fleck zeichnete sich ab. Der Mann lehnte schwer gegen den Stand.
    
    Eudora trat zurück, zwinkerte Thalia zu. Das war erst der Anfang.
    
    Kalliope hatte genug zugesehen. Sie schritt zu einem kleinen Stand, wo zwei junge Helfer – kaum achtzehn – leere Krüge stapelten. Lockiger und Breiter, bartlos, rosig.
    
    „Ihr zwei. Kommt her. Heilige Aufgabe.“
    
    Sie zog sie hinter den Stand, in den Schatten zwischen Amphoren. Ihre Hände glitten gleichzeitig unter die Chitons. Klein, zierlich. Kaum sieben Fingerbreit schlaff.
    
    Sie ...
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