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Die Macht der Nacktheit - Wo ist der Satyr?
Datum: 11.02.2026, Kategorien: Voyeurismus / Exhibitionismus
... Riese. Kein Standhafter. Schließlich zogen sie sich zurück, wischten sich ab, zogen die Chitons wieder an – so gut es ging. Der Sklave lehnte erschöpft an der Wand, grinste schwach. „Kein Riese dabei“, murmelte Eudora, Stimme heiser. „Aber… bei den Göttern, das war heiß.“ Kalliope nickte, Augen noch glasig. „Wir brauchen mehr. Größer. Standhafter.“ Sie schlüpften hinaus, zurück in die Sonne, die Körper glühend, die Köpfe voller Bilder. Thalia wartete am Brunnen – mit einem scheuen Lächeln und keinem einzigen Eintrag auf ihrem Täfelchen. Die drei Schwestern hatten sich bei Sonnenuntergang am Brunnen am Rand der Agora getroffen. Die Luft war jetzt kühler, der Himmel orange und violett gefärbt. Thalia saß bereits auf dem steinernen Rand, die Beine baumelnd, den Peplos noch immer etwas zerknittert und feucht von ihrer eigenen Erregung. Kalliope und Eudora kamen als Letzte, die Wangen gerötet, die Augen glänzend, als hätten sie ein Geheimnis geteilt, das zu groß war, um es sofort auszusprechen. Sie setzten sich dicht nebeneinander, Knie an Knie, die Stimmen gedämpft, obwohl die Agora sich langsam leerte. „Und?“, begann Kalliope, die Stimme ruhig, aber mit einem Unterton von Hunger. „Was hast du gefunden, Thalia? Zahlen? Einen Kandidaten?“ Thalia senkte den Blick, lächelte schüchtern. „Kein Lineal. Keine Maße. Nur… ihn. Einen Händler. Ich habe mich einfach… hingesetzt. Das Kleid ist verrutscht. Und dann… habe ich mich auf ihn gesetzt. Direkt dort, hinter ...
... seinem Stand. Er ist in mir gekommen. Und ich auch.“ Eudora lachte leise auf – kein Spott, sondern Anerkennung. „Du kleine Wilde. Und wir dachten, du wärst die Schüchternste.“ Thalia hob die Schultern. „Es war… nicht geplant. Aber als er mich angesehen hat – wirklich angesehen, nicht nur meinen Körper, sondern mich – da wollte ich es. Dass er mich sieht. Dass er mich will. Dass er nicht wegsehen kann.“ Kalliope nickte langsam. Sie starrte in das Wasser des Brunnens, wo sich die letzten Sonnenstrahlen spiegelten. „Bei uns war es ähnlich. Im Badehaus. Wir haben den Sklaven benutzt – abwechselnd, lange, genüsslich. Aber das war nur der Vorwand. Das Eigentliche… war der Spalt in der Tür.“ Eudora lehnte sich vor, die Stimme heiser vor Erregung. „Wir haben uns gezeigt. Stück für Stück. Erst die Schulter. Dann die Brüste. Dann alles. Nackt. Vollkommen nackt. Und durch diesen winzigen Spalt haben sie uns gesehen. Alle. Die Athener, die Spartaner, die Jungen, die Alten. Sie haben sich selbst berührt. Offen. Vor allen. Manche sind gekommen, nur weil sie uns angestarrt haben. Kein Wort. Keine Berührung. Nur unser Anblick.“ Thalia atmete scharf ein. „Und wie hat sich das angefühlt?“ „Mächtig“, sagte Kalliope sofort. „Als hätten wir die Luft im Raum kontrolliert. Ihre Lust. Ihre Blicke. Ihre Hände. Alles nur, weil wir uns zeigten. Weil wir nackt waren und es wussten. Es war… wichtiger als jede Messung. Wichtiger als der größte Schwanz der Welt.“ Eudora nickte heftig. ...