1. Die Geschäftsreise


    Datum: 13.02.2026, Kategorien: BDSM

    Tag 1: In der opulenten Lobby des Grand Hotel Imperial, wo Kristalllüster wie gefrorene Wasserfälle von der Decke hängen und der Duft von Sandelholz und frischen Orchideen die Luft erfüllt, steht Betina Schmidt wie eine Insel der Zurückhaltung inmitten des prunkvollen Trubels. Ihr kastanienbraunes Haar, zu einem lockeren Dutt geschlungen, verrät nichts von der Unruhe, die in ihrem Inneren tobt. Ihr haselnussbrauner Blick, sonst warm und sanft, flackert heute unter dem Gewicht einer unsichtbaren Last. Die klassische Seidenbluse, die ihre kurvige Figur dezent umspielt, und der schmale Wollrock, der ihre Hüften sanft umhüllt, sind die Maske, hinter der sie sich versteckt - eine Maske der Anstandhaftigkeit, der Pflicht, der Kontrolle. Doch heute Abend ist diese Maske dünner als je zuvor, droht zu reißen unter dem Druck der Blicke, die auf ihr ruhen.
    
    Ihr Chef, Herr Baumann, ein Mann mit der Aura eines Raubtiers, das seine Beute bereits ausgewählt hat, steht neben ihr. Sein teurer Anzug sitzt wie eine zweite Haut, und sein Lächeln ist so kalt wie poliertes Stahl. "Betina", sagt er mit einer Stimme, die wie Honig über scharfe Klingen fließt, "ich denke, es ist an der Zeit, dass du uns zeigst, was du wirklich kannst." Seine Worte sind ein Befehl, verhüllt in die Seide der Höflichkeit, doch Betina spürt die Klinge darunter. Sie spürt, wie ihre Wangen glühen, wie ihr Herz in ihrer Brust hämmert, als würde es versuchen, aus ihrem Körper zu entkommen.
    
    Die drei Kollegen, die mit ...
    ... ihnen im Raum stehen - Herr Müller, Herr Schneider und Herr Wagner - lächeln ebenfalls. Ihre Blicke sind hungrig, abschätzend, als würden sie ein Kunstwerk betrachten, das sie gleich zerreißen werden. Betina schluckt schwer. Sie weiß, was von ihr erwartet wird. Sie hat es in den flüsternden Korridoren des Büros gehört, in den anzüglichen Bemerkungen, die wie Gift in ihren Ohren brannten. Aber sie hat es verdrängt, hat sich eingeredet, dass es nur Gerüchte sind, dass sie sicher ist, solange sie sich an die Regeln hält. Doch jetzt, in diesem Moment, weiß sie, dass es keine Regeln mehr gibt. Nicht für sie.
    
    "Komm", sagt Herr Baumann und legt seine Hand auf ihren Unterarm. Seine Berührung ist fest, fordernd, und Betina spürt, wie sich ihre Haut unter seinen Fingern spannt. Sie folgt ihm, ihre Schritte mechanisch, als würde sie von unsichtbaren Fäden gezogen. Der Aufzug, der sie in die Präsidentensuite im 27. Stock bringt, ist ein goldener Käfig, in dem die Luft schwer und stickig ist. Die Männer reden leise, lachen, als wäre dies ein gewöhnlicher Abend. Betina steht still, ihre Hände gefaltet vor ihrem Bauch, ihr Atem flach und kontrolliert. Doch in ihrem Inneren tobt ein Sturm.
    
    Die Suite ist ein Palast aus Marmor und Seide, mit Panoramafenstern, die auf die nächtliche Stadt blicken. Die Lichter der Metropole funkeln wie Diamanten auf schwarzem Samt, doch Betina hat keinen Blick dafür. Ihre Aufmerksamkeit wird von den vier Männern gefangen gehalten, die sich um sie herum ...
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