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La Feuille de Rose
Datum: 15.02.2026, Kategorien: Fetisch
... Zimmer auch. Mich stört das aber nicht, auch wenn ich ihr nichts Besseres bieten kann -- ich fand Manon schon immer sehr attraktiv. Und ich war schon mit Frauen im Bett, was ich ihr auch sage. Zur Zeit bin ich solo, Christian ist Geschichte; und ich kann mir wieder eine Beziehung zu einem Mädel vorstellen. Manon offenbar auch, denn sie küsst mich. Bei mir brechen alle Dämme, und im Nu bin ich nackt und gehe auch ihr an die Wäsche. Sie lässt sich von mir ausziehen, dann küssen wir uns gegenseitig und haben unsere Hände überall. „Machst du sowas mit deinen Damen in diesem La Feuille de Rose?" fällt mir plötzlich ein. So heißt diese mysteriöse Schule, und lesbische Spiele erklären vielleicht die Geheimnistuerei von vorhin. „Lernst du Lesbensex?" füge ich hinzu und muss lachen. „Nein, nicht ganz", höre ich. Manons Kopf ist zwischen meinen Beinen. Ich werde geleckt, und es ist himmlisch, ich kann es nicht anders sagen. Dann aber hört sie auf und blickt zu mir hoch. „Ich kriege aber den Duft meiner Madame mit", sagt sie und lächelt. „Ich habe jetzt eine feste Lady, für die ich zuständig bin, und die mir zu essen gibt." „Zu essen?" Jetzt verstehe ich gar nichts mehr. Manon schlängelt sich auf meinem Körper zu mir hoch. „Okay, ich sage dir alles", verspricht sie leise. „Aber du musst mich ganz anhören, und du darfst weder lachen noch mich angeekelt aus deinem Bett werfen! Versprichst du mir das?" Ich sah hinaus in den Garten und musste an Manons ...
... Besuch bei mir denken. Unten liegt Madame Courlay auf einer breiten Liege und wird von einem Mädchen bedient. Sie hat ihr ein Getränk gebracht und massierte nun ihre Füße, was durchaus ein wenig seltsam wirkte. „Das ist Colette", erfuhr ich von Manon, die mit mir vor dem französischen Balkon meines neuen Zimmers stand. „Bisher war sie die Zofe von Madame Courlay, wie du vielleicht sehen kannst. Sie bleibt es auch, erstmal, aber die Gabe von Madame muss sie nun mit dir teilen. Du bist die neue Auszubildende, das hat erstmal Vorrang." Mir wurde schummrig. Manon hatte mir in Saarbrücken alles erklärt, aber nun, da ich hier in der Schule war, wurde die Sache irgendwie -- bedrohlicher. Ich konnte kaum noch zurück. Auf dem Bett hinter mir lag mein Koffer, den ich gleich auspacken würde. Und dann? Ich hatte keine Rückfahrkarte für die Bahn. Ich hatte mich auf das Abenteuer eingelassen, in diesem Moment noch etwas mehr als noch im Zug hierher. Bald -- oder vielleicht schon heute? -- würde meine Ausbildung beginnen, die es sonst nirgends in der Welt gab, so hieß es ja. Ich hatte die Chance, so drückte es Manon aus, eine lebende Toilette zu werden. Meine Freundin ließ mich allein. Ich würde irgendwann gerufen werden, aber wohl erst in ein paar Stunden. Ein wenig schaute ich noch dem seltsamen Paar unten im Garten zu. Colette war eine ausdauernde Masseurin, und eine, die sich ausschließlich um die Füße ihrer Madame kümmerte. Ob sie das gerne machte? Ich konnte aus der Ferne ...