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La Feuille de Rose
Datum: 15.02.2026, Kategorien: Fetisch
... ihre Miene nicht lesen. Hier oben war ich im dritten Stock, und Madame Courlay lagerte bequem auf ihrer Liege etwas entfernt vom Haus. Wenn ich das richtig sah, hatte sie ihre Augen geschlossen, war offenbar eine Genießerin. Plötzlich hörte Colette mit ihrem Liebesdienst auf, und Madame drehte sich auf den Bauch. Dabei raffte sie ihr Sommerkleid hoch, und nun sah ich ihren Slip! Die Frau war wohl auch offenherzig, stellte ich fest. Dann erkannte ich den Zweck ihrer Entblößung: Colette rückte zu ihr hoch, kauerte sich auf den Rand der Liege und massierte nun die Hinterbacken der Dame! Zuerst über dem Höschen, dann zog sie -- fast vorsichtig, so schien es mir --herunter und legte den Allerwertesten ganz frei und knetete weiter. Ein Königreich für ein Fernglas, dachte ich sofort. Gerade konnte ich zum ersten Mal das Gesäß erblicken, das so etwas wie mein Schicksal hier werden würde. Der Gedanke war pathetisch, fiel mir selbst auf, aber es gab einen wahren Kern. Und ich wurde rot vor Verlegenheit, da war ich sicher. Obwohl mich hier oben niemand sehen konnte, obwohl ja nicht ich es war, die gerade Madames Pobacken massieren durfte. Aber ich war verlegen und wusste für den Moment nicht, ob ich hier am Fenster meines Zimmers stehen und einfach zuschauen durfte. Zugleich befand sich das Paar da unten in einem riesigen Garten, in der Nähe der Rückfront dieser prachtvollen Villa, und schon das gab dem Ganzen den Anschein, dass da etwas völlig Normales geschah. Wenn es ein ...
... Problem gab, dann musste es eines der beiden da sein, aber nicht meines. Dann ging die Tür auf, und eine Südländerin kam ins Zimmer. „Hallo, du bist bestimmt Sonja", hörte ich sie sagen. Das Mädchen war in meinem Alter, und es war ausnehmend hübsch: große dunkle Augen, prachtvolles Haar, das zu einem Pferdeschwanz gebunden war, eine gerade kleine Nase und ein umso breiterer Mund mit roten Lippen und weißen Zähnen. „Äh, ja", stammelte ich. Sie umarmte mich. Ich kam mir neben diesem Mädchen hässlich vor, aber ihre Haut fühlte sich gut an. Ich war überrascht worden, als ich die Szene da unten im Garten beobachtet hatte und wusste nicht, ob mir das vor ihr peinlich sein musste. „Ich bin Luisa! Wir sind ab jetzt Zimmernachbarinnen", sagte sie in fließendem Deutsch. Auch Madame Courlay hatte Deutsch mit mir gesprochen, es war hier vielleicht so was wie die zweite Schul-Sprache. „Endlich bist du da, jetzt bin ich hier nicht mehr allein im Zimmer", sagte sie mit erfrischender Herzlichkeit. „Das bin ich von zuhause gar nicht gewohnt. Soll ich dir beim Auspacken helfen?" Ich ließ mir helfen und hörte Luisa zu. Sie erzählte viel von sich, und von der einen Woche, seit der sie schon hier war. Luisa kam aus Lissabon, war aber die meiste Zeit bei ihren Großeltern in einem Dorf gewesen. Sie hatte ihren Opa gepflegt, mit allen Schikanen: Füttern, aufs Klo begleiten, sauber machen, das hatte sie alles und meistens allein gemacht. Sie erzählte unbefangen davon, auch ...