1. Hallo, Frau Studienrätin


    Datum: 19.02.2026, Kategorien: 1 auf 1,

    ... groß. Glaube mir, ich habe dich in Aktion gesehen und wäre manchmal gerne deine Partnerin gewesen. Aber das wäre so, als ob ich meinen Mann betrüge und das will ich nicht. Das hat er nicht verdient, dafür liebe ich ihn zu sehr. Verstehst du mich jetzt ein bisschen besser und außerhalb des Clubs spielt sich nichts, aber gar nichts ab."
    
    "Es tut mir leid und ich werde deine Entscheidung natürlich akzeptieren, wenn auch mit großem Bedauern. Du bist eine wunderschöne, eine sehr erotische Frau und auch als Frau Studienrätin erregst du mich außerordentlich. Aber lassen wir das. Wenn du magst, grüße deinen Mann von mir und richte ihm aus, dass ich ihn bewundere. Ich glaube nicht, dass ich es könne."
    
    Wir unterhielten uns noch eine Weile und tranken noch ein Glas Wein und bei der Verabschiedung bekam ich ein Küsschen auf die Wange.
    
    Ab und zu sah ich sie im Club, wir grüßten uns und wenn wir uns an der Theke trafen, sprachen wir auch miteinander. Sonst beschränkte sich unser Sehen auf offizielle Treffen als Mitglied des Elternbeirats oder als Vater. Sebastian war immer noch mit seiner Flamme zusammen, aber die Beiden hatten einen Weg gefunden, Liebe und Schule unter einen Hut zu kriegen. Ob diese Liebe auch die Trennung wegen des Studiums aushalten würde?
    
    Sebastian machte seinen Abschluss mit guten Noten und auf dem Abi-Ball tanzte ich mit einer sehr angespannten Frau Studienrätin. Sie war sehr verschlossen und verließ die Feier schon recht früh. Ich bekam mit, dass es ...
    ... ihrem Mann nicht so gut gehen soll.
    
    Im Club sah ich sie nicht mehr. Hatte sie mal wieder den Club gewechselt oder gab es andere Gründe? Dann las ich in der Zeitung die Traueranzeige für ihren Mann und glaubte zu verstehen, dass sie nicht mehr im Club war. Nach langer Überlegung sandte ich ihr eine Beileidskarte.
    
    "Ich bin in Gedanken bei Ihnen und wünsche Ihnen viel Kraft, diesen Schicksalsschlag zu ertragen. Sollten Sie Hilfe und Unterstützung benötigen, wissen Sie, wie Sie mich erreichen."
    
    Bis auf die offizielle Danksagung in der Zeitung hörte und sah ich fast ein halbes Jahr Nichts von ihr.
    
    An einem Montag meinte mein Partner in der Firma, dass eine Dame da gewesen sei und mich sprechen wollte. Sie hätte ihre Handynummer hinterlassen und auch ihren Namen, Frau Huber. Ich war überrascht, setzte mich an meinen Schreibtisch und rief die Nummer an. Man hörte, dass sie sich freute, dass ich mich so schnell meldete. Sie bat mich um ein Treffen, weil sie in einer delikaten Sache Hilfe brauchte. Wir verabredeten uns zum Abendessen in einen recht guten Restaurant. Nicht zu abgehoben. Dort konnte man auch in Freizeitklamotten auftauchen.
    
    Ich war pünktlich, hatte ja nichts mehr am Hacken, Frau seit Jahren weg, Tochter und Sohn beim Studium. Hatte zwar Jeans und ein Freizeithemd, einfarbig an, aber ein Sakko übergezogen. Sie kam natürlich auf die Minute genau in ihrem Studienrätinlook und sah sich um. Heute war ihre Bluse sogar drei Knöpfe von oben geöffnet. Welch ein ...
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