1. Hallo, Frau Studienrätin


    Datum: 19.02.2026, Kategorien: 1 auf 1,

    ... Fortschritt. Auch der Rock war nach meiner Auffassung ein wenig kürzer. Sie sah mich und kam direkt auf mich zu.
    
    Aufstehen, noch mal mein Bedauern ausdrücken, ihr den Stuhl zurechtrücken und fragen, ob sie ein Glas Wein mit mir trinken würde. Der Ober war schnell und fast unsichtbar. Gute Schule. Wir aßen zu Abend und unterhielten uns über vieles, nur nicht über das, was sie wirklich tief bewegte, erschütterte.
    
    Beim Mokka fragte ich dann direkt, was sie bewegt und wie ich ihr helfen könne.
    
    Sie sah sich um und erzählte mir dann, dass sie Dinge in ihrem Haus erleben musste, die sie schwer erschreckten und ihr Angst macht. Es fing alles sehr langsam an, mal lagen Sachen an einer anderen Stelle, wie üblich, dann lag ein Zettel mit einem Kussmund auf dem Tisch, dann war ihr Bett bzw. ihr Ehebett zerwühlt, dann fehlte Unterwäsche und später lag diese mit Sperma verschmiert in ihrem Bett und jetzt liegen Unterwäschesets, die sie bei ihren Besuchen in den Clubs trug, auf ihrem Bett und daneben liegen Aufnahmen von ihr, wie sie unbedeckt schläft oder gerade aus dem Bad kommt und sich wohl anziehen will.
    
    Besonders die letzten Bilder haben sie sehr erschreckt.
    
    Nach eine Zeit der Überlegung frage ich sie, was sie will. Eine Anzeige bei der Polizei kommt wohl nicht in Frage. Dann gibt es zwei mögliche Ziele. Der Verursacher wird gefunden und ausgeschaltet, oder wir sichern ihr Haus so, dass keiner rein kommt. Das wird ihr zwar dort helfen, biegt aber die Gefahr, dass der ...
    ... Mensch in der Schule weitermacht. Ich persönlich rate zur Feststellung des Verursachers und äußerte den Verdacht, dass es ein Bekannter aus dem Club ist. Sie überlegt lange und fragt mich dann, wie man es anstellt, den Verursache zu ermitteln. Ich sage es ihr und biete ihr an, dass ich heute mit zu ihr kommen und zu schauen, wie die letzte Bilder zustande gekommen sind.
    
    Eigentlich weis ich, dass Jemand im Haus gewesen sein muss, denn die Bilder lassen keine stationäre Kameras zu. Als wir ihr Haus betreten, schreit Vera auf und zeigt mir ein Bild, das im Flur hängt und sie im Club zeigt. Ohne lange nachzudenken sage ich ihr, dass sie das Nötige einpacken soll und entweder in ein Hotel ziehen oder bei mir in ein Gästezimmer.
    
    Nach kurzer Überlegung entscheidet sie sich für ein Hotel. Ich mache ihr klar, dass das nicht die Lösung sein kann, denn kein Hotel kann ihr den wirklichen Schutz bieten. Nachdem sie einen Koffer gepackt hat, fährt sie zu einem Hotel und checkt dort ein. In der Lobby sprechen wir die weiteren Schritte ab und ich rufe eine gute Sicherheitsfirma mit einer Detektei an und verabrede mit dem Chef, den ich gut kenne, die nächsten Schritte.
    
    Vera küsst mich beim Abschied auf beide Wangen und bedankt sich mit herzlichen Worten. Gegen 4 Uhr klingelt mein Handy und Vera bittet mich, sofort zu kommen. Sie sitzt in ihrem Zimmer und zittert am ganzen Leib. In ihrer Hand hält sie ein großes Foto mit einer wirklich eindeutigen Szene aus dem Club. Sie sagt, dass es ...
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