1. Da kommt dein Bus -8- (letzter Teil)


    Datum: 04.03.2026, Kategorien: CMNF

    ... dritte von uns ebenfalls hinlegte.
    
    ***
    
    Als ich am nächsten Morgen aufwachte, war mein erster Gedanke, einfach weg von hier! Mein zweiter Gedanke galt dann meinen Freundinnen und ich richtete mich mit einem Ruck auf. Franzi und Marion lagen neben mir im Bett, schliefen aber noch. Ich verhielt mich ruhig, wollte sie auf keinen Fall aufwecken.
    
    Ich war erstaunlich gefasst und wartete in Gedanken versunken darauf, dass sie von selbst aufwachten.
    
    Irgendwann bewegte sich Franzi und öffnete ihre Augen. Ich konnte nicht anders und legte mich auf sie und drückte mich ganz fest an sie. So blieben wir liegen, bis wir auch bei Marion erste Bewegungen erkannten.
    
    Zu dritt schmiegten wir uns aneinander und gaben uns gegenseitig Halt.
    
    Was hatten wir letzte Nacht alles mitgemacht?
    
    Das war nichts anderes als eine Gruppenvergewaltigung gewesen, auch wenn wir es ohne Widerspruch hingenommen hatten. Aber das ging weit darüber hinaus, was uns Eva angekündigt hatte. Eva konnte man das nicht vorwerfen, denn sie war ja selbst Opfer gewesen.
    
    Allerdings konnten wir Eva vorwerfen, dass sie uns da mit hineingezogen hatte. Sie selbst hatte diese finanziellen Probleme und hätte sie alleine lösen müssen. Vielleicht hatte sie aber schon gar keine andere Wahl gehabt…
    
    Wer war letztendlich dafür verantwortlich, was uns widerfahren war? War es der Boss? Aber der hatte ja gar nichts gefordert, Eva hatte es ihm freiwillig gegeben. Uns hatte sie ihm und seinen Gästen freiwillig ...
    ... ausgeliefert. Einen einzigen Schuldigen konnten wir nicht ausmachen, wir waren schließlich selbst so naiv gewesen, mitzumachen.
    
    Wir fingen an, uns praktischere Gedanken zu machen. Wo waren wir? Wie kamen wir von hier weg und nach Hause?
    
    Diesmal war mit ‚nach Hause‘ allerdings eindeutig nicht mehr Evas Heim gemeint.
    
    Wir beschlossen, im Haus nach Jemandem zu suchen, der uns helfen konnte. Rausschleichen würde wenig Sinn haben.
    
    Wir hielten uns an den Händen und öffneten die Tür unseres Zimmers. Im Flur war es still und es war niemand zu sehen. Deshalb gingen wir die nahe Treppe nach unten und fanden uns alsbald wieder im Empfangsraum. Wohin sollten wir uns wenden? In das Sexzimmer wollten wir auf keinen Fall, die einzige andere Tür war der Ausgang.
    
    Mit einem Blick verständigten wir uns, das Haus zu verlassen.
    
    Hand in Hand marschierten wir zur Tür. Gestern war hier immer ein Flügel offen gestanden, heute war er geschlossen. War er auch abgesperrt? Ich drückte die Klinke runter und die Tür ging gottseidank auf. Wir schlüpften schnell hindurch und waren im Freien. Franzi schloss die Tür und wir schauten uns um.
    
    Es standen nur noch 3 Autos da, darunter auch das von Tom. Wir hatten jedoch keine Lust, uns auf die Suche nach ihm zu machen, da war es uns sogar lieber, nackt auf der Straße zu laufen. Selbst unsere Schuhe hatten wir eingebüßt, was wir schnell bedauerten. Immer wieder stöhnte eine von uns auf, nachdem sie sich ein Steinchen eingetreten hatte.
    
    „So kommen wir ...
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