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So schnell kann es gehen..
Datum: 04.03.2026, Kategorien: Ehebruch
... mal erlebt hat. Seine Ex hat ihn betrogen. Dann findet er dich und du...betrügst ihn auch. Ich war völlig fertig. Konnte nicht mehr. Ein Abend, ein einziger Abend führte dazu, dass meine Ehe, mein Leben den Bach runterging, dass ich den Mann verloren hatte, mit dem ich mein Leben verbringen wollte. Tobias Ein Zimmer in einer Pension war schnell gefunden, passend für die Übergangszeit, bis ich eine kleine Wohnung für mich finden würde. Ich ging wieder arbeiten, was sollte ich hier auch rumsitzen und Löcher in die Wand starren. Eva bombardierte mich mit Nachrichten. Ich machte schließlich einfach mein Handy aus. Lass dich doch ficken, dachte ich mir. Mein Kollege und Freund Manfred sah mich komisch an, als ich so unerwartet wieder an meinem Arbeitsplatz auftauchte. Was machst du denn hier? Ich dachte, ihr liegt an irgendeinem Strand und bumst wie die Kaninchen? Tja, sagte ich, Eva vielleicht. Das ließ ihn erst mal sprachlos werden. Ach du Scheiße, ernsthaft? Am Sonntag kamen dann meine Eltern mit den Kindern zurück. Als ich bei ihnen eintraf, war Eva schon da. Ich hatte seit meiner Abreise keinen Kontakt mit ihr und als sie mich sah, ging sie auf mich zu. Ich sagte nur ein einziges Wort. Nein. Meine Eltern waren still und leise, meine Mutter hatte Tränen in den Augen. Mein Vater nahm mich zur Seite, lasst es nicht so enden, mein Junge, sagte er, schon wegen der Kinder. Das wird ihnen das Herz brechen. Egal, was zwischen euch ist, sie dürfen nicht darunter ...
... leiden. Und sie sind noch zu jung, um es zu verstehen. Eva und ich schauten uns an. Ich bat sie, mit den Kindern schon mal nach Hause zu fahren und versprach ihr, am Abend nachzukommen. Sie war blass und blickte mich mit leeren Augen an. Bitte, lass uns sprechen, sagte sie. Natürlich, sagte ich. Es gibt ja auch einiges zu klären. Ich meine unsere Scheidung, den Verkauf des Hauses, das Sorgerecht für die Kinder. Nach diesem Satz wurde sie weiß wie eine Wand. Eva Als meine Schwiegereltern mit den Kindern zurückkamen, war es zunächst ein großes Hallo. Ich war überglücklich, meine beiden Monster wieder in die Arme nehmen zu können. Wo ist Tobias, war die Frage meiner Schwiegermutter. Ilse, sagte ich, ich weiß es nicht. Es ist etwas passiert und es ist meine Schuld. Beide zögerten kurz, dann bat Ilse meinen Schwiegervater hinaus. Auch ihr erzählte ich alles. Und warum das Ganze, fragte sie. Ich öffnete mich ihr gegenüber, sprach über unseren Alltag, ja, auch über unseren Sex, meine Bedürfnisse, seine Zurückhaltung, all das, was mir auf der Seele lag. Ihre einzige, den Kern treffende Antwort lautete "..und warum habt ihr nicht darüber gesprochen?" Dann kam Tobias. Ich sah ihn und war mir plötzlich ganz klar, dass ich verrückt gewesen sein muss, mich so gehen zu lassen. Ich wollte auf ihn zugehen, ihn umarmen, ihm zeigen, dass nur er zählt. Doch bevor ich noch bei ihm war, kam ein ganz klares, hartes "Nein" von ihm. Das war nicht mehr mein Mann, der da vor mir stand. Und ...