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So schnell kann es gehen..
Datum: 04.03.2026, Kategorien: Ehebruch
... werde einen Vaterschaftstest machen lassen. So schnell, wie du dich hast flachlegen lassen von irgendeinem x-beliebigen Schwanzträger, habe ich ernste Zweifel, dass es das erste Mal gewesen ist. Solltest du damit nicht einverstanden sein, dann werden ich den ganz harten Weg gehen und sofort die Scheidung einreichen. Alles andere werden dann die Anwälte übernehmen. Eva Tobias gab mir keine Gelegenheit, mich ihm auch nur ansatzweise zu erklären. Mir gegenüber saß ein Mann, der deutliche Anzeichen von Verbitterung und innerer Verletzung zeigte. Sein Blick war starr auf den Tisch gerichtet, sein Gesicht eine ausdruckslose Maske. Seine Vorwürfe, ich hätte ihn auch schon vorher betrogen und sein Verdacht, die Kinder wären gar nicht von ihm, waren natürlich Unsinn, zeigten mir aber, wie tief ich ihn mit meinem Verhalten verletzt hatte. Ich spürte, dass zu diesem Zeitpunkt ein Gespräch über uns, meine Liebe zu ihm, meinen katastrophalen Fehler im Urlaub gar keinen Sinn hätte und bat mir Bedenkzeit aus. Natürlich würde und wollte ich mich nicht scheiden lassen. Ich hoffte, dass im Laufe der Zeit eine Annäherung möglich sein würde, ich ihn zurückgewinnen könnte. Es würde schwer werden, aber ich war nicht bereit, ihn aufzugeben, uns aufzugeben und schon gar, ihn loszulassen. Am nächsten Tag sprach ich mit Marlene über alles. Sie schüttelte nur den Kopf. Ich habe es dir doch gesagt, seufzte sie. Und jetzt hast du den Schlamassel. Du hast dir und auch deinem Mann alles ...
... genommen. Seine Liebe zu dir, sein Vertrauen in dich, seine Ehe, sein Leben mit dir, alles weg. Und der Vorschlag, den er dir gemacht hat, ist im Grunde sein verzweifelter Versuch, ein Stückchen seiner heilen Welt zu behalten, nämlich seine Kinder und sein Zuhause. Wenn du ihn wieder zurückgewinnen willst, wird das ein hartes Stück Arbeit. 3 Monate später Eva Tobias kommt nur noch an den Wochenenden oder Feiertagen nach Hause. Er zeigt den Kindern wie gewohnt seine liebevolle Seite. Mir begegnet er höflich, aber reserviert. Anfangs war nur Verachtung in seinem Blick, heute ist da nichts mehr, was mir irgendwie zeigen würde, dass da vielleicht doch noch ein bisschen Liebe ist. Er unternimmt viel mit den Kindern, ohne mich einzubeziehen und nachdem die Kinder abends ins Bett gegangen sind, zieht er sich ins Gästezimmer zurück. Richtige Gespräche führen wir gar nicht mehr, es sei denn, über die Kinder, Finanzen oder sonst Alltägliches, aber nicht über uns. Meine Gedanken kreisen ständig um ihn. Verzweifelt überlege ich, was ich tun könnte, wie ich ihn bei uns, bei mir halten könnte. Nach jedem Wochenende verabschiedet er sich von den Kindern, aber nicht von mir. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalten kann. Ohne seine und meine Eltern würde ich es nicht schaffen, aber sie können auch nicht helfen, kommen genauso wenig wie ich an ihn heran. Ich habe lange Gespräche mit ihnen geführt. Mein Schwiegervater sagte mal, lass ihn, er kommt zurück, gib ihm Zeit. Es ...