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Außerhalb der Hierarchie 05-11
Datum: 07.03.2026, Kategorien: Spielzeug & Selbstbefriedigung / Spielzeug,
... Sarahs Gesicht würde Robert Holler antreiben, alles für die Freilassung seiner Tochter zu tun. Emily hegte für diesen Charakterzug ihres ärgsten Widersachers sogar Respekt. Familie ging über alles. Holler würde nun einige unruhige Stunden verleben, bis die Geldübergabe erfolgen konnte. Ob die Scheine registriert wurden oder nicht, war Emily egal. Um das Geld ging es ihr nicht. Sie wollte Robert leiden lassen. *** Der Fahrradkurier trat kräftig in die Pedale. Er hatte den Auftrag, einen großen Koffer zu einer Adresse am anderen Ende der Stadt zu transportieren und dabei eine ganz bestimmte Route zu nehmen. Gerade bog er in einen schmalen, langen Fußgängertunnel ein. Zwei schwache Lampen erhellten den Schlauch immerhin so weit, dass man gefahrlos in Schritttempo fahren konnte. Der Bote sah, wie ihm ein Fußgänger entgegenkam. Er bremste noch weiter ab, sprang dann vom Rad, denn der Entgegenkommende machte keine Anstalten, an den Rand des Tunnels auszuweichen. „Heh, Mann, geh mal zur Seite", rief der Kurier laut. Der Fußgänger hob den Kopf, dann entschuldigend eine Hand und trat zur Seite. Der Bote schob sein Rad an ihm vorbei - und spürte im nächsten Moment eine Faust, die sein Kinn traf. Benommen sank er zu Boden. Den Einstich in seinem Oberarm merkte er noch, doch dann schwanden seine Sinne. Schritte ertönten, als ein weiterer Mann in den Tunnel gelaufen kam. Er trug einen zweiten Koffer, identisch zu demjenigen auf dem Kurierfahrrad. Der Mann löste die ...
... Expander am Gepäckträger und tauschte die Koffer aus. Unterdessen hatte der erste sich seiner Jacke und Hose entledigt und schwang sich auf das Rad. Die Schirmmütze zog er in die Stirn und radelte flink zum Ende des Tunnels. Dort bremste er scharf ab und rollte langsam hinaus. In der Helle des Tages angekommen konnten eventuelle Drohnenkameras sehen, dass es ein Fahradkurier in der Uniform der Transportfirma war. Er fuhr langsam, und das war wohl der Grund, warum es ein wenig gedauert hatte, bis er den Tunnel durchquert hatte. Weiter folgte der falsche Kurier der vorgegebenen Route. Kurz nach Einfahrt in eine kombinierte Fußgänger-/Autounterführung, an der gewohnt viel Betrieb herrschte, sprang er vom Rad, lehnte es an die Tunnelwand und ließ sich von der Menge mitziehen. Die Mütze zog er vom Kopf, die Jacke legte er linksgewendet über den Arm. Eine Stunde später trafen die beiden Entführer sich wieder in dem Haus, in dem sie Sarah gefangenhielten. Sie zogen ihre Masken über und gingen hinunter in den Keller, wo sie die Zellentür öffneten. Die junge Frau saß im Schneidersitz auf dem kühlen Fußboden und aß das ihr gebrachte Sandwich. Die Angst in ihrem Gesicht und ihrer Körperhaltung hatte sich ein wenig gelegt. Zwar waren ihre Augen vom vielen Weinen stark gerötet, aber die Tränen im Moment versiegt. Sarah hob den Kopf, als sie das Quietschen des Riegels hörte. Sie sah noch das Betäubungsgewehr, konnte aber nicht mehr reagieren. Es ploppte. Und wenige Sekunden ...