1. Außerhalb der Hierarchie 05-11


    Datum: 07.03.2026, Kategorien: Spielzeug & Selbstbefriedigung / Spielzeug,

    ... rasch und hob Jeans und Shirt auf. Schnell schlüpfte sie hinein. Die Hose war etwas zu groß und rutschte auf ihre Hüften hinunter. Das Shirt war weit, und Sarah seufzte für einen Moment sogar erleichtert auf, als ihre Brüste verdeckt waren. Sie stand still, die Hände vor dem Körper verschränkt und wagte nicht, etwas zu sagen.
    
    „Du wirst diese Nachricht hier vorlesen." Der Maskierte reichte ihr einen kleinen Zettel mit ein paar Zeilen. „Ich filme, wir verständigen deine Eltern, und wenn alles klappt, bist du in weniger als fünf Tagen hier wieder raus."
    
    Sarah nahm das Blatt, fing aber sofort wieder an zu zittern, als sie die Zeitangabe hörte. Wieder begannen Tränen, ihre Wangen hinunterzulaufen. Doch sie wagte keine Erwiderung.
    
    Die Gestalt drehte sich um und ging zwei Meter zurück. Sie hielt ein Handy auf Sarah gerichtet. „Eins noch, Kleine. Solltest du auf den Gedanken kommen, etwas anderes zu sagen, als nur exakt das, was auf dem Zettel steht, lass es lieber. Für jedes falsche Wort breche ich dir einen Knochen."
    
    Der Entführer machte Sarah ein Zeichen. Mit stockender Stimme begann diese zu sprechen. Ihr Gesicht war ein einziger Ausdruck von Angst. Tränen flossen ihr weiter in Strömen über die Wangen, doch Sarah machte sich nicht mehr die Mühe, diese wegzuwischen. Sie schluchzte und schniefte.
    
    „Holler. Zahle 5 Millionen, sonst siehst du deine..."
    
    Sie muste kurz schlucken, als sie ein Weinkrampf schüttelte.
    
    „...deine Tochter nie wieder. Du hast sechs Stunden, ...
    ... das Bargeld zu beschaffen. Registriere die Scheine besser nicht. Deine Tochter könnte sonst noch einmal unser Gast werden müssen."
    
    Sarah hatte Mühe, den Zettel zumindest so ruhig in der Hand zu halten, dass sie die Worte lesen konnte.
    
    „Warte zuhause."
    
    Dann glitt ihr der Zettel aus der Hand, und Sarah rutschte zu Boden. Sie hatte, wie sie glaubte, einen schlimmen Fehler gemacht.
    
    Der Entführer ließ das Handy sinken und kam auf Sarah zu. Diese hob abwehrend die Hände und flehte: „Bitte nicht! Es war keine Absicht. Ich habe mich nur verhaspelt. Bitte, tun Sie mir nicht weh!"
    
    Ruckartig stoppte die Gestalt. Nach einer Sekunde fragte die Computerstimme: „Was meinst du?"
    
    Sarah wimmerte. „‚Deine' - ich habe nur aus Versehen zweimal ‚deine' gesagt. Das war keine versteckte Botschaft."
    
    Nach einer Sekunde der Stille lachte die Gestalt laut auf. Es war das erste echte Geräusch, das sie von sich gab. Rasch tippte sie wieder etwas in die Synthesizer-App. „Du bist vielleicht eine Heulsuse. Aber ich werde dir nicht wehtun, die Botschaft war in Ordnung. Und die zusätzliche Panik in deinem Gesicht gegen Ende wird deine Eltern anspornen, unseren Forderungen nachzukommen."
    
    Dann drehte der Entführer sich um und ging zur Zellentür. Wieder lachte er bellend. Quietschend schloss sich die Metalltür, und ein Riegel wurde lautstark vorgelegt.
    
    Emily, die die ganze Situation per Deckenkamera verfolgt hatte, war zufrieden. Der von ihr bezahlte Kidnapper hatte recht. Die Angst in ...
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