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meine kleine Tochter
Datum: 12.03.2026, Kategorien: Romantisch
... gebeichtet hat und wie sehr sie sich gegrämt hat, mich zu enttäuschen und zu verjagen. Noch schlimmer wurden diese Gewissensbisse, diese Scham, als sie feststellte, dass sie schwanger war. Und sie hat immer, schon zu Beginn der Schwangerschaft gesagt, dass nur ich der Vater sein kann. Nur mit mir hatte sie in der Zeit der Empfängnis Geschlechtsverkehr und der Vaterschaftstest hat es dann auch bewiesen. Ich habe den Beiden gestanden, dass ich diesen Test kürzlich wiederholt habe und feststeht, dass Sahra meine Tochter ist. "Hilde und auch du, Inge, habt keine Angst. Ich werde mich nicht in eure Familie drängen. Aber ich würde zwei Dinge gerne machen. Erstens möchte ich meinen Beitrag für meine Tochter leisten. Ich bitte Euch, mir eine Kontonummer zu benennen und ich werde zu mindestens den monatlichen Beitrag, der Sahra zusteht, dorthin überweisen. Vorab werde ich einen größeren Betrag einzahlen. Ich habe im Ausland gut verdient und kaum etwas ausgegeben. Macht mit dem Geld, was ihr für richtig haltet. Ich will dafür keine Gegenleistungen oder vielleicht doch. Wie können wir es einrichten, dass ich Zeit mit Sahra verbringen kann? Ich würde gerne meiner Tochter näher kommen." Diese Frage beschäftigte uns eine Weile und die beiden Damen lobten mich für meine Zurückhaltung. Wir kamen zu keinem wirklichen Ergebnis und so blieben wir dabei, dass ich öfter zu Besuch kam. Es war immer wieder sehr schön, einige Zeit mit Sahra zu verbringen und auch mit Hilde und Inge kam ...
... ich sehr gut aus. Nach und nach unternahmen Sahra, Inge und ich auch mal etwas ohne Hilde, machten kleine Ausflüge und gingen auch mal zusammen ins Kino, in den Tierpark und auch gemeinsam ins Hallenbad. Sahra sah dort zum ersten Mal die Narben meiner Verletzung und die zarten Hände meiner Kleinen waren Balsam für mich. Was sich aber auch veränderte war das Verhältnis zu Inge. Sie ist nicht nur eine sehr schöne junge Frau sondern auch eine verantwortungsbewusste kluge Frau, die ihre Aufgabe als Mutter mit viel Liebe ausfüllte. In mir war zuerst sehr viel Bewunderung und dann Etwas, was ich nicht erklären konnte oder auch nicht wollte. Mir fielen nur die Blicke auf, die Sahra zwischen uns hin und her schickte und dann schoss sie den ersten Pfeil ab. Inge und ich standen dicht nebeneinander vor einem weihnachtlich geschmückten Schaufenster und Sahra rief. "Ihr seid ein richtig schönes Paar." Dabei lachte sie und drängte sich zwischen uns und nahm je eine Hand von uns. Mich traf es wie ein Blitz. Ja, ich mochte Inge sehr, viel mehr als nur mögen. Nur das Alter. Inge war fast 12 Jahre jünger, eine junge Frau, schön, klug und hatte nie gezeigt, dass da mehr als Freundschaft war. "Sahra, ich bin doch viel zu alt für deine Mutter." Dabei sah ich Inge an und sie lächelte ganz leise. "Das Alter ist doch nicht ausschlaggebend." "Siehst du, Josch, Mutti ist auch der Meinung, dass ihr ein schönes Paar seid." Wir sahen uns zwar an, ich konnte aber außer einen ...