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Süße Rache
Datum: 12.03.2026, Kategorien: Romantisch
... kurz vor dem Dienstbeginn an und fragte, ob ich noch solche Umzugskartons hätte. Das war nicht der Fall und so trafen wir uns kurz nach ihrem Arbeitsbeginn im Markt und wieder musste ich die Initiative ergreifen und sie ohne auf die Anderen zu achten, mit einem Kuss zu begrüßen. Sie knuffte mich zart in die Seite und meinte, dass sie jetzt dumme Sprüche zu hören bekommt. Ich meinte nur, dass ich doch meine Beute markieren muss. Beide lachten wir und dann kaufte ich noch einen Stapel Umzugskartons, die ich gleich zu ihrem Haus fuhr. Dort traf ich zu meinem Erstaunen den Leiter der Filiale meiner Bank und einen auf jung getrimmten Endfünfziger, die sich das Haus von Außen ansahen. Mit der mir schon bekannten Arroganz wollten die Beiden auch das Innere sehen, was ich ihnen aber mit der Begründung, dass ich hier auch nur Gast wäre, verweigerte. Beim Abschied meinte der Entfünfziger mit einer gefährlich leiser Stimme, dass ich der Tochter des Hauses ausrichten soll, dass er sich noch mal melden wird. Er würde das Haus und den Laden des Vaters übernehmen und hätte schon alles mit Tinas Vater abgesprochen und die Bank würde auch mitziehen. Dann wäre es ja gut, wenn die Bewohner ausziehen würden. Es wäre ja noch Zeit bis zum Versteigerungstermin. Der würde nicht mehr stattfinden, die Bank würde den Antrag zurückziehen, da sie ja eine gute Lösung gefunden habe und der Schuldner dem Verkauf zustimmen würde. Das schleimige Grinsen vergesse ich nie wieder. Und als der Kerl dann ...
... auch noch meinte, dass die Tochter des Hauses ja nicht ausziehen müsse, sie könne bei ihm doch als Haushälterin arbeiten, wäre mir bald der Kragen geplatzt. Ebenso leise antwortete ich ihm. "Ich glaube kaum, dass sie sich eine solche Haushälterin leisten können und außerdem wird meine Partnerin einen solchen Job ablehnen. Wenn sie das Haus von innen sehen wollen, machen sie einen Termin aus. Und zu ihnen, mein lieber Bänker, ich frage mich ernsthaft, was diese Spiele sollen. Noch vor kurzem sollte es eine Zwangsversteigerung sein und jetzt dies. Ich frage mich ernsthaft, was ihr oberster Chef dazu sagen wird. Aber egal, ich werde in den nächsten Tagen meine Konten in ihrem Hause auflösen und mich einem anderen Partner zuwenden. Eigentlich müsste ich meiner Partnerin und deren Mutter, die übrigens noch immer im Krankenhaus liegt, raten den Rechtsweg einzuschlagen. Dann haben sie keine Freude an diesem Haus." "Ach junger Mann, man glaubt gar nicht, was so alles in der Welt passiert und was für schlechte Menschen es so gibt. Ich bin an einer schnellen und ich betone friedlichen Lösung interessiert. Kann aber auch anders." "Gut zu hören. Lassen sie uns genügend Zeit und dann bekommen sie das Haus ohne Bewohner." "Und besenrein." "Die jetzigen Bewohner nehmen das mit, was ihnen gehört und nicht mehr. Den Rest klären sie mit ihrem Geschäftspartner." Dann brachte ich die Kartons ins Haus, machte Tim fertig und telefonierte mit Tina. Als letztes rief ich bei Susanne ...