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Süße Rache
Datum: 12.03.2026, Kategorien: Romantisch
... an und fragte sie, nachdem ich sie über den aktuellen Stand informiert hatte, ob sie sich in der Lage fühlte, am Sonntag hier die Sachen zu kennzeichnen, die ihr gehören, damit wir sie entfernen können. Es klappte alles, ich beauftragte eine Umzugsfirma mit der Abholung und Einlagerung der Möbel, die Susanne uns benannt hatte, wir transportierten die anderen Sachen zu mir und lagerten diese erst einmal im großen Keller. Und dann standen wir vor einem Problem. Ich hatte nicht bedacht, dass ich ja nur zwei Gästezimmer hatte und drei Personen zu mir ziehen sollten. Auch wenn Susanne noch mindestens zwei Wochen im Krankenhaus bleiben und anschließend für mindestens 4 Wochen, wahrscheinlich mehr, zur Reha fahren musste, sollte doch auch mit ihr geplant werden. Und so lange Susanne nicht wirklich da war, stellte sich die Suche nach einer passenden Wohnung schwierig und ich hatte manchmal auch den Eindruck, dass Tina blockte. Am Vorabend des endgültigen Umzuges von Tina und Tim saßen wir nach dem Entladen des Transporters bei mir auf dem Sofa und Tina legte ihren Kopf auf meine Schulter und wir berieten, wie wir das Problem lösen. Ich schlug vor, dass die beiden Frauen die Gästezimmer nehmen und Tim unten in das vorhandene Kinderzimmer zieht. Ist ja nur für kurze Zeit, bis Susanne wieder da ist und sie eine eigene Wohnung gefunden haben. Tina sah mich zweifelnd an und dann fragte sie, ob ich sie nicht mehr wolle. "Aber, Kleine, wie kommst du nur auf diese völlig ...
... unsinnige Idee. Natürlich will ich dich und wie ich dich will." "Warum soll ich dann oben wohnen und nicht bei dir?" "Schatz, du wohnst dann doch bei mir. Oder was meinst du?" "Martin, ich dachte, dass ich wirklich bei dir wohnen würde, bei dir in deinem Zimmer schlafen würde, an deiner Seite, in deinen Armen. Das wünsche ich mir doch so." "Tina, ich möchte es doch auch, aber ich wollte dich zu Nichts zwingen und dir Freiräume einräumen. Wenn du es so willst, dann kannst du natürlich bei mir einziehen. Ich freue mich auf ein Leben mit dir. Dann können deine Mutter und Tim oben wohnen." Damit war alles klar und wir trennten uns zum letzten mal und Tina schlief noch mal in ihrem alten Zimmer. Am nächsten Tag holten die Möbelpacker die gekennzeichneten Möbel ab und lagerten diese fachgerecht ein, wir nahmen die letzten Kisten mit zu mir und schlossen das Haus ab. Am nächsten Tag würden wir die Schlüssel an die Bank geben. Als ich in der Personalabteilung meiner Firma mein neues Konto angab, fragte mich der Personalchef, warum ich die Bank gewechselt habe und ich hatte kein Problem, im meine Beweggründe zu nennen. Sein wissendes Lächeln verwunderte mich und auf meine Frage meinte er, dass es schon mehr Beschwerden über die Leitung der Filiale gegeben hätte und er schnelle Änderungen erwartet. Na egal, ich war fertig mit der Sache. Am Abend brachte Tina ihren Bruder ins Bett und dann saßen wir im Wohnzimmer und waren Beide doch etwas nervös. Wir küssten uns und immer ...