1. Frau aus Glas Teil 07 und 08


    Datum: 12.03.2026, Kategorien: Lesben Sex

    ... meine Schamlippen. Ich war bereits feucht. Meine Klitoris pochte.
    
    Ich massierte sie langsam, kreisend, flach. Dann führte ich die Spitze des Dildos an meinen Eingang, glitt ein kleines Stück hinein. Langsam. Tiefer. Ich sog scharf die Luft ein.
    
    Meine Augen waren geschlossen. Aber mein Kopf war voll. Mareike.
    
    Ihre Stimme. Ihr Blick. Ihr Brief.
    
    Ich stieß den Dildo tiefer in mich hinein, hielt ihn dort, bewegte ihn leicht -- nicht hart, nicht schnell. Meine Hand umschloss ihn fest, während meine andere Hand wieder den Kitzler massierte.
    
    Ich keuchte. Leise. Aber mein ganzer Körper spannte sich an.
    
    Ich stellte mir vor, wie sie mich sieht. Wie sie schaut. Wie sie sich vor mir entblößt.
    
    Wie sie sich zwischen meine Beine setzt -- und mich küsst.
    
    Ich rieb fester. Spürte, wie sich mein Inneres verkrampfte. Wie sich das Ziehen in ein Beben verwandelte. Mein Becken hob sich leicht aus dem Wasser. Der Dildo füllte mich. Mein Körper schrie lautlos.
    
    Der Orgasmus kam plötzlich. Mit einem Beben, das tief durch mich ging. Ein Stromstoß.
    
    Heiß. Brennend. Rein.
    
    Ich stöhnte leise auf. Mein Kopf fiel zurück. Das Wasser um mich bebte. Ich blieb liegen.
    
    Das Toy noch in mir. Der Wein in meiner Hand. Das Gedicht auf der Kante. Und in meinem Kopf:
    
    Mareike.
    
    Einladung
    
    Drei schlaflose Nächte. Drei Nächte mit Träumen, in denen ich mit nassen Haaren vor Dr. Simonis' Tür stand, in Spitzenunterwäsche, mit einem Bauplan in der Hand. Drei Nächte voller ...
    ... Selbstzweifel, Teeorgien, innerem Drama und der ständigen Frage: Hat sie es gelesen?
    
    Hat sie es verstanden?
    
    Dann, am vierten Tag, saß ich mit zerzausten Haaren, Brötchenkrümeln auf dem Hoodie und einer Tasse Instantkaffee in der Hand auf meinem WG-Bett, als es passierte.
    
    Plink.
    
    Eine Mail.
    
    Betreff: Praktikumsplatz -- Anfrage.
    
    Absender: sekretariat.simonis@tu-berlin.de
    
    Kressmer.
    
    Natürlich. Der Hofhund mit dem Gürtel als Rock.
    
    Ich klickte.
    
    Sehr geehrte Frau Stegner,
    
    Frau Dr. Simonis bietet Ihnen kurzfristig einen Praktikumsplatz im Projektteam „Raum & Resonanz" an. Bei Interesse bitte ich um baldige Rückmeldung zwecks Terminvereinbarung.
    
    Mit freundlichen Grüßen,
    
    Kressmer
    
    Feuerwerk. Raketen. Lichtshow über ganz Berlin Wedding.
    
    Ich schrie. Laut. Ein Ton zwischen Oper und Tier.
    
    Sie will mich in ihrer Nähe haben. Mich.
    
    Hat das Gedicht eine Rolle gespielt? War es der Moment im Büro? Mein Blick? Mein stiller Mut?
    
    Ich wusste es nicht. Aber ich wusste: Das war eine Einladung. Kein Zufall. Kein „Sie hat sich einfach durchgesetzt" -- sie hat mich gewählt.
    
    Ich rief Tilly an. Sie ging nach dem zweiten Ton ran. „Wer stirbt oder vögelt?"
    
    „Ich. Also... fast. Ich hab 'ne Mail. Ich... ICH HAB EIN PRAKTIKUM. Bei ihr. SIE hat mir geschrieben. Also... Kressmer. Aber trotzdem!"
    
    Tilly schwieg drei Sekunden. Dann sagte sie:
    
    „Morgen. Zwölf Uhr. Innenstadt. Wir gehen einkaufen. Und du wirfst deine Bauhaus-T-Shirts in den Altkleidercontainer."
    
    Ich ...
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