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Frau aus Glas Teil 07 und 08
Datum: 12.03.2026, Kategorien: Lesben Sex
... schnappte nach Luft. „Aber das Schwarze mit dem Kringel--" „Ist tot. Jetzt kommt Simonis-Phase. Architektur der Kleidung." Ich lachte. Laut. Dann fiel ich aufs Bett zurück, das Handy auf der Brust. Sie will mich. Sie hat es gelesen. Und sie will mich. Ich konnte es nicht beweisen. Aber ich fühlte es in jeder Faser. Neue Wäsche braucht das Land (Mareike & Tilly, Innenstadt) „Zieh das aus. Sofort." Tillys Ton war endgültig. Ihr Blick vernichtend. Ich stand in der Umkleidekabine, die Jeans halb auf den Knöcheln, ein Hauch von Hoffnung auf den Lippen und trug -- ich gebe es zu -- ein Set aus weißer Baumwolle, BH und Slip, 3,99 Euro, dreifach reduziert. „Was denn?", fragte ich hilflos. „Ist bequem!" Tilly trat einen Schritt näher, als würde sie mich gleich exorzieren. „Mareike. Simonis ist keine Biologielehrerin mit Schimmelpilz-Fetisch. Die Frau trägt La Perla zum Lesen. Du kannst bei ihr nicht mit dem Unterhosenäquivalent von Toastbrot aufschlagen!" Ich stöhnte. „Was willst du? Nadelstreifen-Dessous mit Bluetooth?" Tilly grinste. „Silkes Dessous. Kreuzberg. Ausverkauf. Reduziert. Spitze. Wahnsinn. Und ja -- Bluetooth wäre ein Bonus." Drei Stunden später war ich 142 Euro ärmer, vier Tüten schwerer, und mindestens zwei sexuelle Identitäten unsicherer. Ich hatte einen auberginefarbenen Spitzenslip mit passendem BH, ein Set in Mitternachtsblau mit Cut-Out, und ein schwarzes Seidenensemble, das beim Anfassen schon kam. Tilly ...
... triumphierte. „Jetzt fehlt nur noch dein Gesicht, das nicht schreit ‚Ich will dir ins Gehirn lecken!' -- sondern ‚Ich bin ein seriöses, verführendes Kunstwerk mit Taktgefühl'." Ich nickte. Dann flüsterte ich: „Ich werde sie nicht nur überzeugen, Tilly. Ich werde sie entwaffnen." ________________________________________ Anke Der Privatjet war ruhig. Das Licht weich. Der Himmel draußen -- flaches Wolkengrau über der Schweiz.Sie flog nach Zürich. Zwei Vorträge, eine Podiumsdiskussion, ein Dinner mit dem Verwaltungsrat. Sie war vorbereitet. Natürlich. Wie immer. Kressmer saß gegenüber, in einem cremefarbenen Blazer -- und einem Rock, der eher als Gürtel durchging. Warum zeigt sie mir ihre Möse? Anke dachte es nicht laut. Aber sie dachte es klar. Und zum dritten Mal. Wenn sie sich schon bei mir in den Flieger setzt, könnte sie wenigstens so aussehen, als würde sie mir keine Einladung unter die Nase halten. Oder will sie genau das? Ich sah sie nicht an. Ich griff in meine Handtasche. Ein Lipgloss, rot-schimmernd, altbewährt. Ich suchte ihn -- und stieß auf das Papier. Das Büttenpapier. Zusammengefaltet. Ein Schatz. Ein Geheimnis. Ich hatte es nicht weggelegt. Nicht eingerahmt. Ich trug es mit mir. Ein paar Sekunden hielt ich es zwischen den Fingern. Ich schloss die Augen. Spürte ein Ziehen im Unterleib. Nicht Begierde. Etwas Tieferes. Dann trat die Stewardess an mich heran. „Möchten Sie eine Decke, Frau Dr. Simonis?" Ich ...