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Friedhelm – Begegnung im Park
Datum: 13.03.2026, Kategorien: Fetisch
Ich war nie jemand, der von sich behaupten konnte, dass er viel erlebt hätte. Mein Name ist Friedhelm. 61 Jahre alt. Ich wohne immer noch bei meiner Mutter in einer kleinen Wohnung am Stadtrand. Mein Zimmer ist mein Reich: drei Bildschirme, Gaming-Setup, leere Chipstüten und Cola-Dosen stapeln sich an der Wand. Der Geruch ist eine Mischung aus abgestandenem Bier, kaltem Frittierfett und Männertraurigkeit. Ich weiß das. Und irgendwie ist es mir egal. Ich habe nie eine Frau gehabt. Nie geküsst. Nie gestreichelt. Noch nie war da jemand, der mich gewollt hätte. Bernd, mein bester Kumpel, ist genauso. Auch 50 plus, auch Jungfrau, auch Nerd. Wir zocken zusammen, tauschen Memes, machen uns über alle anderen lustig, die draußen in der echten Welt leben. Weil wir wissen: Wir gehören da nicht hin. Und doch... da war dieser Park. Er liegt direkt zwischen meiner Wohnung und dem Supermarkt. Immer, wenn ich Chips holen gehe, muss ich durch. Normalerweise sitzen da nur die üblichen Verdächtigen: Obdachlose mit verfilzten Bärten, Hunde an dreckigen Leinen, stinkende Plastiktüten voller Altglas. Ich hab gelernt, nicht hinzuschauen. Ich gehe durch. Geradeaus. Scheuklappenmodus. Bis zu diesem einen Tag. Ich hatte mir gerade eine neue Tüte Paprika-Chips gekauft, dazu Pizzabrötchen aus der Aufwärmtheke und ein Sixpack Dosenbier. Und da saß sie. Auf einer Bank. Ganz allein. Ich blieb stehen. Wie angewurzelt. Sie war jung. Höchstens 18. Vielleicht sogar jünger. Ihr Haar war ...
... lang, wild, dunkel. Ihr Gesicht war schmutzig, aber darunter -- darunter war sie schön. Unfassbar schön. Große, dunkle Augen. Hohe Wangenknochen. Ein voller Mund, leicht geöffnet, als würde sie gleich etwas sagen. Aber sie sagte nichts. Schaute nur ins Leere. Ihr Rock war kurz. Zu kurz. Und darunter: Strümpfe. Keine Leggings, keine Jeans -- nein, blickdünne Strümpfe, die oben in einem feinen Spitzenband endeten. Fast wie Strapse. Ich schluckte trocken. Ich ging weiter. Tat so, als hätte ich sie nicht bemerkt. Aber mein Herz klopfte. Meine Hände zitterten. Ich dachte an sie. Immer wieder. Ich konnte sie nicht vergessen. Am nächsten Tag saß sie wieder da. Und am übernächsten auch. Ich beobachtete sie aus der Ferne. Ihre Bewegungen. Wie sie rauchte. Wie sie sich die Haare aus dem Gesicht strich. Ich traute mich nicht, sie anzusprechen. Aber nach einer Woche nahm ich meinen Mut zusammen und stellte ihr einen Kaffee hin. Ohne etwas zu sagen. Einfach so. Sie sah mich an, sagte nichts, und nickte leicht. Ich kam wieder. Und wieder. Ich brachte ihr Brötchen, heiße Getränke. Manchmal wechselten wir ein paar Worte. Sie war still, aber nicht unfreundlich. Sie sagte, sie heiße Laura. Und dass sie keine Familie mehr habe. Sie wollte nicht drüber reden -- also ließ ich es. Aber ich dachte immer mehr an sie. Nachts, wenn ich allein war, stellte ich mir vor, wie sie bei mir im Zimmer sitzt. Wie sie ihren Rock hochzieht. Wie sie sich auf mein Bett legt. Ich habe einen großen ...