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Friedhelm – Begegnung im Park
Datum: 13.03.2026, Kategorien: Fetisch
... brachte ich hervor. „Setz dich." Ich zögerte. Dann ließ ich mich langsam neben sie nieder. Sie zog die Beine an, lehnte sich gegen die Armlehne der Bank. Ich war keine zwanzig Zentimeter von ihr entfernt. Ich konnte ihren Geruch wieder wahrnehmen -- Wein, Rauch, ein Hauch von Schweiß. Und etwas anderes. Etwas Tieferes. Ich wusste genau, was es war. Es war ich. „Ich glaube, ich habe gestern jemanden auf mir gehabt", sagte sie plötzlich. Mein Magen zog sich zusammen. Ich drehte den Kopf langsam zu ihr. „Was meinst du?" Sie lachte leise. Aber es war kein fröhliches Lachen. Mehr ein bitteres. „Ich meine, ich war komplett dicht. Richtig weg. Ich erinnere mich nur an Bruchstücke. Alles verschwommen. Aber... irgendwas war anders, als ich aufgewacht bin." Ich sagte nichts. Mein Puls raste. Ich spürte, wie meine Kehle zuschnürte. Sie sah mich nicht an. Schaute auf ihre Finger, wie sie mit dem Becherdeckel spielten. „Meine Beine waren taub. Mein Rock war verrutscht. Und ich... ich war nass. Ich meine richtig. Nicht von mir. Da war Sperma, okay? Ich bin nicht blöd." Ich schluckte. Sah sie an. Ihr Blick blieb ruhig, fast gefasst. „Du erinnerst dich wirklich nicht?", fragte ich vorsichtig. „Nein. Ich war weg. Aber mein Körper... erinnert sich. Irgendwer hat mich gefickt. Ganz sicher. Und nicht nur kurz. Ich hab's gespürt, als ich gelaufen bin. Tief drin. Es hat wehgetan." Mein Blick sank zu Boden. Ich fühlte mich, als würde ich ...
... verbrennen. Sie lehnte sich zurück. Nahm einen Schluck. Dann sah sie mich zum ersten Mal direkt an. „Was meinst du... war's einer von den Pennern hier?" Ich schüttelte den Kopf. Langsam. „Ich... weiß nicht." „Einer von denen hätte mich nicht einfach liegen lassen. Die hätten mich ausgezogen, ausgeraubt... ich hatte ja noch mein Geld im BH. Alles noch da." Ich sagte nichts. Sie atmete tief durch. „Es war... seltsam. Weil es sich nicht... brutal anfühlte. Verstehst du? Ich hab keine blauen Flecken. Keine aufgerissene Haut. Keine Schrammen. Es war eher... vorsichtig. Langsam. Fast... zärtlich." Ich sah sie an. Sie sah mich nicht mehr an. „Ich weiß, wie sich Gewalt anfühlt. Hatte ich schon. Da war das hier anders. Fast... traurig. So, als hätte es jemand gebraucht. Dringend. Nicht zum Beherrschen. Sondern... um nicht mehr allein zu sein." Mir schossen Tränen in die Augen. Sie spürte es. Drehte sich leicht zu mir. „Warst du's, Friedhelm?", fragte sie leise. Ich sagte nichts. Starrte nur geradeaus. Sie nickte langsam. Ihre Stimme war kaum hörbar. „Dachte ich mir." Stille. Keine Schreie. Kein Davonlaufen. Keine Wut. Nur ihr leiser Atem neben mir. Und das Geräusch von Vögeln irgendwo über uns. „Ich war nie so weich wie heute früh", murmelte sie. „Es war... seltsam schön. Auch wenn ich es nicht bewusst erlebt habe." Ich drehte mich langsam zu ihr. Meine Augen waren feucht. Ich öffnete den Mund -- doch sie legte einen Finger auf meine ...