1. Charlie 01


    Datum: 23.03.2026, Kategorien: Verführung

    ... geschrien. Keine Ahnung was passierte. Selbst jetzt pochte meine Libido noch.
    
    Ich schlürfte meinen Kaffee. Rick war raus, Brötchen holen. Die Hamelner City war nur ein Katzensprung. Keine fünf Minuten zum nächsten Bäcker. So gab es auch gleich überall Imbisse und kleine Restaurants. Es war alles gleich in der Nähe. Wir genossen es schon. Hatten aber die Zeit diesen Deal im Hinterkopf. Tja, nun war es passiert. Ganz anders als je gedacht. Darüber mussten wir reden. Ganz klar.
    
    Aber erst Kaffee, dann Frühstück. Dann Dusche, und vielleicht... vögeln. Dann reden. Ich war aufgeputscht.
    
    Eine Stunde später saßen wir am Küchentisch. Kaffee und Frühstück. Für den Rest kam noch. Ich musste immer rüber schauen, zur Sitzecke. Zum Sessel. Ging nicht anders. Aber bei Rick war es genauso.
    
    ''Warst du eifersüchtig?'' fragte ich.
    
    Er sah mich an. Seine braunen Haare waren etwas zu lang, zu verwuschelt. Trotzdem so hübsch. Er schüttelte den Kopf. ''Ja, erst. Es tat weh.'' Er seufzte. ''Aber dann... ich sah dass du... na ha...''
    
    Ich nickte langsam. ''Stimmt, Ricky. Es war einfach passiert. Ich war plötzlich horny. Diese ganze Situation, dass war zu viel für mich.'' Ich schnaufte, blickte ihn an. ''Ich wollte auch keinen Orgasmus haben, Rick, aber auch das passierte einfach.''
    
    ''Ich... ja, habe ich gesehen, Charlie. Und gehört.'' Er grinste mich etwas schief an. ''Jeder in der Straße hat es gehört.''
    
    Ich lachte los. ''Unsinn.''
    
    Er nickte, lachte auch. ''Und ob. ...
    ... Schreihals.''
    
    Wir lachten uns an. Es tat so gut. Wir hatten wochenlang, monatelang nicht mehr zusammen gelacht. Keinen Grund gefunden. Und jetzt...?
    
    ''Das ist Irrsinn,'' sagte ich. Ich stöhnte auf. ''Als du... du mich... geleckt hast. Oh mein Gott.''
    
    Rick starrte mich an, dann griff er über den Tisch, nahm meine Hand und drückte sie. ''Ich fand es richtig, Charlie. Du solltest es nicht alleine für uns... ausbaden.''
    
    Ich schnaufte. ''Du warst erregt.''
    
    Er nickte. ''Sorry.''
    
    ''Wieso?''
    
    Er zuckte die Schultern, drückte meine Hand. ''Weil es geil aussah, Charlie. Und weil mich der Gedanke... nun ja, entschuldige... Der Gedanke war da, und es hat mich erregt.''
    
    Ich knabberte kurz an meiner Unterlippe. ''Dass ich von einem fremden Mann gevögelt werde? Der Gedanke hat dich erregt? Wow, krass.''
    
    Er strich mit seinem Daumen über meinen Handrücken. ''Auch weil ich gesehen habe wie erregt du warst.''
    
    Ich nickte. ''Verstehe ich. Kein Vorwurf. Ich bin gekommen als du mich geleckt hast.''
    
    Er lächelte. ''Ja, auch dass habe ich mitbekommen. Und dann musste ich dich... ficken.''
    
    ''Du Schwein.'' Ich grinste breit. ''Du hast die Lage missbraucht.''
    
    Rick lachte. ''Schamlos. War voll das Schlammschieben.''
    
    Ich gackerte los.
    
    Als ich unter der Dusche war kam er dazu. Die Dusche war offen, hatte nur eine seitliche Glasabtrennung. In der alten Wohnung hätten wir nicht zusammen reingepasst. Und sie hatte eine riesige Regenbrause. Herrlich. Wir seiften uns gegenseitig ...