1. Ein Schicksal auf Rädern 12


    Datum: 26.03.2026, Kategorien: Widerwillen/Nichteinwilligung,

    ... folgte,,,... grub er an einem Zaunpfahl
    
    etwas aus. Harlows Gold, denk ich. Harlow muss sein Restgold vor Jahren vergraben haben..."
    
    ,,In welche Richtung sind sie geflohen?", fuhr Anna ihn an, ihre Brüste wippten heftig mit
    
    jedem Atemzug. Valentina trat vor, ihre nackte Haut glänzte auch im Kerzenlicht:
    
    ,,Sprich endlich!"
    
    Whitmore schüttelte hektisch den Kopf.,,Nirgendwohin! Er... er ließ ihn einfach im Dreck liegen, nachdem er dessen Gold ergaunert hatte und steckte Harlows Kopf wie eine Rübe in das ausgebudelte Loch!" Ein perverses Grinsen zuckte um seinen Mund.,,... und pisste ihm dann als Dank für das Gold ins Gesicht. Ein würdiges Abschiedsgeschenk nicht wahr?", versuchte er die Stimmung zu heben."
    
    Seine Finger zitterten jedoch.,,Wären nicht die beiden alten Rancharbeiter... zufällig
    
    vorbeigeritten... wäre er vermutlich verdurstet. Die Sonne brannte gestern erbarmungslos..."
    
    Anna stieß ein scharfes Schnauben aus.,,Die Pisse gönn ich ihm! Aber Samuels Flucht mit dem Gold ist nicht gut...", Ihr Blick traf Valentinas.,,Das muss der Rest des Goldes sein. Der Raub, das Harlow, Clay und Boone vor zwanzig Jahren entwendet hatte...."
    
    Valentina nickte besorgt, Clay und Boone hatten ihr einen Ohr mit den Geschichten abgekaut, dass Harlows Vermögen sie 20 Jahre ihrer Freiheit gekostet hatte, bis sie endlich aus Auburn fliehen konnten. Ihr Gesicht blieb jedoch eine Maske aus kalkulierter Härte.
    
    ,,Clay und Boone werden dieses Gold haben wollen und ein ...
    ... Schwarzer mit soviel Gold wird Fragen aufwerfen. Wenn nicht das Gesetz auf unserer Ranch früher oder später aufschlägt, dann andere Banditen. Er muss schnell eingefangen werden, bevor er im Suff vom Gold spricht."
    
    Sie wirbelte zu Tom und Friedrich herum, die noch immer nackt, benommen und mit schlaffen Schwänzen dastanden.,,Was glotzt ihr so dämlich? Zieht euch an! SOFORT!"
    
    Eilig wurden Kleider zusammengerafft und Stoffe raschelten über schweißnasse Haut. Annas Finger zitterten, als sie ihr Korsett schnürte, während O'Learys Blick lüstern über ihre schnellen Kurven glitt. Valentina warf sich einen Reitrock über, ohne darunter etwas anzulegen - ihre dunklen Locken unter dem Saum verrieten ihre Nacktheit.
    
    ,,Wir gehen zum Sheriff, während Tom und Friedrich zur Farm reiten werden, berichtet Clay und Boone von Samuels Schurkenstück", befahl Anna.,,Bevor der Bastard im Nebel verschwindet."
    
    Der Ritt durch die frühen Morgenstunden war ein Albtraum aus peitschendem Wind und
    
    klirrender Kälte. Der Sheriff - ein müder Mann mit Schnurrbart - hörte sich ihren
    
    aufgeregten Bericht an und rieb sich verschlafen die Augen.
    
    ,,Samuel? Der ehemalige Sklave aus eurer Farm, hat euch bestohlen?"
    
    Er trommelte zwölf Männer zusammen. Sie waren verschlafen und mürrisch aber als sie hörten, dass es eine Hetzjagd gegen einen Schwarzen gab, waren sie schnell wieder munter.
    
    Clay und Boone trafen bei Tagesanbruch ein, ihre Gesichter waren hart wie Granit und die Revolvergürtel straff ...
«12...343536...73»